Luis Stitzinger: „Aktuell Stillstand am Everest“

Luis Stitzinger

Die Ausläufer des Wirbelsturms „Fani“ haben auch den Mount Everest erreicht. Von beiden Seiten des höchsten Bergs der Erde werden heftige Winde und Schneefall gemeldet. Den Expeditionsteams bleibt nichts anderes übrig, als das schlechte Wetter im Basislager auszusitzen. Luis Stitzinger ist für den österreichischen Expeditionsveranstalter „Furtenbach Adventures“ auf der tibetischen Nordseite des Everest. Ich habe Kontakt zu dem 50-jährigen Deutschen aufgenommen, der bereits acht Achttausender bestiegen hat, allesamt ohne Flaschensauerstoff.

Luis, du warst in den vergangenen Tagen zum ersten Mal in dieser Saison am Nordsattel auf 7000 Metern. Wie sind die Verhältnisse am Berg?

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Nach Annapurna-Rettung: Bergsteiger Wui Kin Chin ist tot

Wui Kin Chin

Am Ende war aller Einsatz vergebens: der Nima Tshering Sherpas, der seinem Kunden in der Todeszone seine Sauerstoffflasche  überlassen und stundenlang bei ihm ausgeharrt hatte; der Einsatz des vierköpfigen Rettungsteams, das zu ihm aufgestiegen war, ihm Erste Hilfe geleistet und ihn dann so weit den Berg hinunter gebracht hatte, dass er ausgeflogen werden konnte; jener der Hubschrauberbesatzung, die ihn erst in einem äußerst riskanten Manöver gesucht und später am langen Rettungsseil aus den Flanken des Bergs geholt hatte; der Einsatz der Ärzte in Kathmandu und dann in Singapur, die um sein Leben kämpften.

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Fixseile bis Everest-Südsattel gelegt

Everest-Südsattel

Langsam aber sicher windet sich die Fixseil-Schlange Richtung Gipfel des Mount Everest.  Der  Expeditionsveranstalter „Seven Summit Treks“ ließ heute via Facebook wissen, dass die Seile auf der nepalesischen Südseite bis hinauf zum Südsattel auf 7900 Metern komplett gelegt seien. Auf der tibetischen Nordseite arbeitet sich das tibetische Team, das die Fixseile verlegt, oberhalb des 7000 Meter hoch gelegenen Nordsattels Richtung Nordostgrat vor. Für das Wochenende werden am höchsten Berg der Erde heftige Schneeschauer erwartet, die Arbeit der Fixseil-Teams auf beiden Seiten des Everest dürfte also für einige Tage ruhen.

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