Die Frühjahrsklettersaison an den höchsten Bergen Nepals kommt langsam, aber sicher in die Gänge. Das nepalesische Tourismusministerium gab nach eigenen Angaben im März insgesamt 114 Besteigungsgenehmi- gungen für ausländische Expeditionsmitglieder aus. Darunter waren auch die ersten 18 Permits für den Mount Everest.
Mit Spannung wird erwartet, wie viele Menschen sich in dieser Saison am höchsten Berg der Erde versuchen werden. Lassen die nun höheren Permitgebühren – 15.000 statt bisher 11.000 Dollar pro Person – die Nachfrage sinken? Welche Rolle spielt die infolge des Irankriegs extrem angespannte Lage im Nahen Osten, über den viele Everest-Kandidatinnen und Kandidaten gewöhnlich nach Nepal anreisen?
Wird die Ankündigung, dass man künftig mindestens einen Siebentausender in Nepal bestiegen haben muss, um sich am Everest versuchen zu dürfen, dazu führen, dass mehr Unerfahrene noch in diesem Jahr hinauf wollen, um der Vorschrift zuvorzukommen? Wie viele wechseln von der Nordseite auf die Südseite des Everest, weil die chinesisch-tibetischen Behörden die Achttausender in Tibet für dieses Frühjahr gesperrt haben?
Starke Winde und Schneefall
Die Icefall Doctors arbeiten aktuell daran, die Route durch den Khumbu-Eisfall bis hinauf nach Lager 2 auf 6400 Metern einzurichten und mit Seilen und Aluminiumleitern zu sichern. Ein Team von Seven Summit Treks, dem größten Expeditionsveranstalter Nepals, ist in dieser Saison dafür zuständig, über Lager 2 die Normalrouten auf den Everest (8849 Meter) und den benachbarten Lhotse (8516 Meter) bis zu den Gipfeln mit Fixseilen zu versehen.

Starke Winde und heftiger Schneefall verzögerten zuletzt die Arbeiten der Icefall Doctors. Auch in den kommenden Tagen muss am Everest nach Angaben der Meteorologen immer wieder mit Schneeschauern gerechnet werden.
Dhaulagiri: Fixseile bis Lager 3
Mit widrigen Wetterbedingungen hatten auch die Bergsteigerinnen und Bergsteiger zu kämpfen, die an den Achttausendern Annapurna I (8091 Meter) und Dhaulagiri (8167 Meter) in den vergangenen Tagen zu ihren ersten sogenannten Rotationen in die unteren Hochlager aufstiegen, um sich zu akklimatisieren. In den vergangenen Jahren wurden die ersten Gipfelerfolge der Saison in der Regel an der Annapurna I erreicht.
Am Dhaulagiri hat das Fixseil-Team des Veranstalters Imagine Nepal die Route bis hinauf nach Lager 3 auf rund 7400 Metern gesichert.


Dann gibt es nur wieder mehr „Schummel-Rettungsflüge“ 🙂 Die Headline hat mich amüsiert. Als ob jemand beim Kartenspiel beschissen hätte. Der Preis dient der Gier und nicht der Reduktion der Touristen. Das ist wie mit den 5 Euro in Venedig oder nur 1x pro Tag erhöhen an der Tankstelle. Habe die Ehre. Frohe Ostern. Es trifft dort aber nicht die Falschen – gibt genug Reiche, die sich den Summit kaufen können.