Pakistaner eröffnen neue Route auf den Siebentausender Tirich Mir im Hindukusch

Team um Abdul Joshi (2.v.l.) auf dem Gipfel des Tirich Mir
Team um Abdul Joshi (2.v.l.) auf dem Gipfel des Tirich Mir

Die Zeiten sind längst vorbei, in denen pakistanische Bergsteiger nichts anderes taten, als für ausländische Expeditionen Material die Berge hinauf zu schleppen. Zu Recht beanspruchen sie inzwischen für sich, als Bergsteiger mit eigenen sportlichen Ambitionen wahrgenommen und respektiert zu werden. Das gilt zum Beispiel für Abdul Joshi.

Der 40-Jährige führte ein fünfköpfiges pakistanisches Team an, das am 1. August den Gipfel des 7708 Meter hohen Tirich Mir erreichte – „auf einer völlig neuen Route, die technisch anspruchsvolles Gelände, tiefe Gletscherspalten und gefährliche Übergänge zwischen Eis und Fels überwindet“, wie es im Expeditionsbericht heißt. Die Route führt durch die Südflanke des Bergs.

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Drei Bergsteiger vom 7000er Rakaposhi gerettet

Der 7788 Meter hohe Rakaposhi im Norden Pakistans

Glückliches Ende einer dramatischen Rettungsaktion: Nachdem sie tagelang am 7788 Meter hohen Rakaposhi im Norden Pakistans auf 6900 Metern festgesessen hatten, konnten die beiden Tschechen Petr Macek und Jakub Vlcek sowie der pakistanische Bergsteiger Wajid Ullah Nagri am gestrigen Dienstag aus eigener Kraft mehrere hundert Meter absteigen. Heute wurden sie schließlich von einem Rettungshubschrauber aus einer Höhe von 6200 Metern geborgen. Allen dreien soll es den Umständen entsprechend gut gehen.

Macek, Vlcek und Nagri hatten nach Medienberichten am Donnerstag vergangener Woche den Gipfel erreicht. Beim Abstieg gerieten sie bei schlechtem Wetter in Bergnot und saßen in ihrem Lager 3 auf 6900 Metern fest. Angeblich war einer der Tschechen höhenkrank, beide hätten sich Erfrierungen zugezogen, hieß es. Offenbar fehlte es dem Trio zudem an Seilen, um den Abstieg fortzusetzen.

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Gipfelvorstoß an der Annapurna unterbrochen

Die Nordseite der Annapurna I

Eigentlich wurden für den heutigen Donnerstag die ersten Gipfelerfolge in dieser Frühjahrssaison an einem Achttausender in Nepal erwartet. Doch der Vorstoß an der Annapurna I endete auf einer Höhe von rund 7400 Metern. „Zurück in Lager 4“, ließ die Mexikanerin Viridiana Alvarez Chavez via GPS-Tracker wissen. „35 Leute und keiner schaffte den Gipfel.“ D

Die Fixseile seien ausgegangen. Nach ihren Angaben soll es am Freitag einen weiteren Versuch geben, zum höchsten Punkt vorzudringen. Das wurde auch von den beiden pakistanischen Bergsteigern Sirbaz Khan und Abdul Joshi bestätigt. Sie ließen wissen, dass mit dem Hubschrauber zusätzliches Material (800 Meter Seil, Flaschensauerstoff, Lebnsmittel und Gas) nach Lager 4 auf 7300 Metern geflogen wurde.

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