Alexander Huber über Honnolds Wolkenkratzer-Free-solo: „Für uns Kletterer nicht relevant“

Der Wolkenkratzer Taipei 101
Wolkenkratzer Taipei 101

Es ist ein Medienspektakel – keine Frage. Wenn US-Topkletterer Alex Honnold in der Nacht von Freitag auf Samstag deutscher Zeit in Taiwan free solo, sprich im Alleingang und ohne jede Sicherung, den 509 Meter hohen Wolkenkratzer Taipei 101 hinaufklettert und Netflix das Ganze live streamt, wird Alexander Huber jedoch wahrscheinlich tief und fest schlafen.

„Die Besteigung des Taipei 101 wird dem Klettern keine neuen Erkenntnisse liefern, so gesehen ist die Aktion für uns als Kletterer nicht relevant“, schreibt mir der jüngere der beiden Huberbuam. „Aber natürlich wird es über Netflix eine sehr große Reichweite bekommen, und es steht Alex selbstverständlich zu, das zu machen.“

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Alexander Huber, Dani Arnold und Simon Gietl: Neue Route am 6000er Jirishanca in Peru

Dani Arnold, Alexander Huber und Simon Gietl (v.l.n.r.)
Dani Arnold, Alexander Huber und Simon Gietl (v.l.n.r.)

Während die Bergsteiger-Szene zuletzt ihre Augen vor allen Dingen auf die hohen Berge Pakistans richtete, ist drei europäischen Top-Klettern in den peruanischen Anden ein alpinistisches Glanzstück gelungen.

Der Deutsche Alexander Huber (54 Jahre alt, der jüngere der beiden „Huberbuam“), der Schweizer Dani Arnold (41) und der Südtiroler Simon Gietl (40) eröffneten am 6094 Meter hohen Jirishanca eine neue Route. Ihre Linie zieht sich 1030 Meter hoch durch die anspruchsvolle Ostwand und endet am Ostgipfel auf 6028 Metern.

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Thomas Huber: „Ich brauche keinen Achttausender“

Thomas Huber, 2015
Thomas Huber

Wenn Thomas Huber über die Freiheit in den Bergen redet, leuchten seine Augen. „Berge sind so viel mehr als nur ein Name, eine Besteigung oder ein Rekord“, sagt mir der ältere der beiden „Huberbuam“. „Berge geben dir die Möglichkeit, etwas ganz Besonderes zu finden. In dir selbst. Deine innere Freiheit.“ 57 Jahre ist Thomas inzwischen alt. Nach dem Verlust seines Jagdhunds Cerro, der im vergangenen Winter überfahren wurde, entschloss er sich, in diesem Jahr auf Expeditionen zu verzichten. Stattdessen konzentrierte er sich darauf, seinen neuen Hund Torre auszubilden – und bergsteigerisch gewissermaßen zu seinen Wurzeln zurückzukehren, dem extremen Klettern.

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Miquel Mas und Marc Subirana eröffnen neue Route auf Latok II-Nebengipfel

Marc Subirana (l.) und Miquel Mas, im Hintergrund rechts der "Daumen" des Latok II
Marc Subirana (l.) und Miquel Mas, im Hintergrund rechts der „Daumen“ des Latok II

Den beiden spanischen Kletterern Miquel Mas und Marc Subirana ist im zweiten Anlauf ein alpinistischer Coup im Karakorum gelungen. Nach Informationen des Spaniers Carlos Garranzo erreichten die beiden am Freitag über eine „sehr direkte Linie“ einen bisher noch unbestiegenen, rund 6400 Meter hohen Nebengipfel an der Südwestflanke des 7108 Meter hohen Granitriesen Latok II. Sie hätten bislang insgesamt 18 Tage lang in der Wand verbracht, allein der Gipfeltag habe 14 Stunden gedauert, berichtet Carlos. Nach seinen Angaben tauften Miquel und Marc ihre neue Route „Latok Thumb“.

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Alexander Huber: Höhlenklettern im Oman

Höhlenklettern im Oman (Route "Seventh Hole)

Im Oman hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Vor zwei Wochen starb Sultan Qabus bin Said al Said im Alter von 79 Jahren an Krebs. Fast ein halbes Jahrhundert lang hatte der Monarch  das Land auf der Arabischen Halbinsel als Alleinherrscher mit ruhiger Hand in die Moderne geführt: Qabus investierte vor allem in Bildung, Infrastruktur und den Tourismus. „Als Reisender erfährt man hier ein offenes Land, eine hohe Gastfreundlichkeit und ein Gefühl der Sicherheit“, schreibt der 51 Jahre alte deutsche Topkletterer Alexander Huber.

Der jüngere der beiden „Huberbuam“ war im Dezember mit dem Kanadier Read Mc Adam und den beiden Österreichern Guido Unterwurzacher und Jakob Oberhauser zum Klettern in dem Wüstenstaat. Ihr Ziel: die berühmte Höhle Majlis al-Jinn. Die am Boden 61.000 Quadratmeter große kuppelförmige Felshalle, eine der größten der Welt,  ist durch drei Löcher in ihrer Decke mit der Außenwelt verbunden. Das Quartett wollte eine neue Route durch das zweite Loch eröffnen.

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