„Ich war 1980 am Everest so fertig wie nie zuvor und auch danach nicht mehr“, sagte mir Reinhold Messner vor fünf Jahren, als wir über den 20. August 1980 sprachen – den Tag, als er alleine auf dem Gipfel des höchsten Bergs der Erde stand.
„Ich hatte fantastisches Wetter, war sehr gut akklimatisiert und kam im unteren Teil des Bergs sehr gut voran. Das hat mich fröhlich und zuversichtlich gestimmt. Wenige hundert Meter unter dem Gipfel hat dann allerdings das Wetter zugemacht. Es kroch Nebel von der Südseite herauf, der über die Grate und den Gipfel nach Norden herunterschwappte. Ich hatte dann plötzlich Angst, ich würde die Orientierung verlieren. Es nieselte winzige Schneeflocken.“
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