Suche nach vermisster Skibergsteigerin Hilaree Nelson bislang erfolglos

Gipfel des Manaslu (l.)

Die Skibergsteigerin Hilaree Nelson wird am Manaslu weiter vermisst. Heute stieg ein Rettungshubschrauber auf. Die Crew suchte die Südseite des Achttausenders im Westen Nepals nach der 49-Jährigen ab – bislang erfolglos. Mit an Bord war Nelsons Lebensgefährte Jim Morrison.

Das Paar aus den USA hatte am Montag – mit Flaschensauerstoff – den “True Summit” des Manaslu auf 8163 Metern erreicht. Anschließend begannen sie mit der geplanten Skiabfahrt. Was dann genau passierte, ist noch nicht klar. In ersten Berichten hieß es, Nelson sei in der Gipfelzone in eine 25 Meter tiefe Gletscherspalte gefallen. Später wurde berichtet, sie habe mit ihren Skiern verkantet und sei dann nach Süden hin in den Abgrund gestürzt. Auch von einer Lawine, die ihren Absturz verursacht habe, war die Rede. Die Hubschrauber-Suche nach Hilaree soll an diesem Mittwoch fortgesetzt werden.

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Lawinenunglück am Manaslu, Sorge um Hilaree Nelson

Manaslu
Der 8163 Meter hohe Manaslu im Westen Nepals (2007)

Bei einer Lawine am Manaslu sind nach Angaben der in Kathmandu erscheinenden Zeitung „The Himalayan Times“ heute rund ein Dutzend Bergsteiger verletzt worden. Einige seien in kritischem Zustand, heißt es. In anderen Berichten ist von mindestem einem Toten die Rede. Die Schneemassen hätten sich unterhalb von Lager 4 gelöst, das auf rund 7400 Metern liegt. Schlechtes Wetter behindere die Rettungsaktion mit Hubschraubern. Mehrere hundert Bergsteigerinnen und Bergsteiger sollen am Wochenende zu Gipfelversuchen aufgebrochen sein. 

Nach Informationen, die mich aus Lager 3 erreichten, handelt es sich bei den meisten Verletzten um Sherpas, die Material nach Lager 4 bringen wollten. Sie wurden nach Lager 3 hinuntergebracht, von wo aus sie mit Hubschraubern ausgeflogen werden sollen – sobald es das Wetter zulässt.

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Achttausender Nr. 12 für Kristin Harila, Dawa Ongju Sherpa und Pasdawa Sherpa

Kristin Harila mit Dawa Ongju und Pasdawa Sherpa im Sommer am Gasherbrum I
Kristin Harila mit Dawa Ongju und Pasdawa Sherpa (v.r.n.l.) – im Sommer am Gasherbrum I

Trotz schwieriger Verhältnisse am Berg wurden heute vom Achttausender Manaslu im Westen Nepals einige wenige Gipfelerfolge gemeldet. Die beiden Sherpas Dawa Ongju und Pasdawa sowie die Norwegerin Kristin Harila hätten heute um 14.36 Uhr Ortszeit den höchsten Punkt auf 8163 Metern erreicht, ließ der nepalesische Veranstalter 8K Expeditions wissen. Für das nepalesisch-norwegische Trio, das stets mit Flaschensauerstoff unterwegs ist, war es der zwölfte Achttausender-Gipfelerfolg in diesem Jahr.

„Das war hart, aber wir wollten den Manaslu jetzt besteigen, um der großen Menge der Bergsteiger aus dem Weg zu gehen, die im Basislager wartet. Starker Schneefall und ein hohes Lawinenrisiko machten diesen Aufstieg zu einer Herausforderung, und ich bin froh, dass wir es geschafft haben“, sagte Kristin in einer Nachricht vom Gipfel des Manaslu.

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Ralf Dujvomits am Manaslu: „Nur für mich, nicht für eine Liste“

Ralf Dujmovits
Ralf Dujmovits

Deutschlands erfolgreichster Höhenbergsteiger will es noch einmal wissen. Ralf Dujmovits versucht sich in diesem Herbst erneut am 8163 Meter hohen Manaslu im Westen Nepals. Eigentlich dachte er bereits im Frühjahr 2007, dass er den achthöchsten Berg seiner Achttausender-Liste hinzugefügt hätte.

Doch spätestens vor drei Jahren stellte sich heraus, dass Dujmovits und sechs seiner damaligen Kunden irrtümlich den allerhöchsten Punkt am Ende des Gipfelgrats verfehlt hatten. „Wenn du als ehrlicher Mensch erkannt hast, dass du einen Fehler gemacht hast, willst du das natürlich in Ordnung bringen“, sagte mir der 60-Jährige bereits vor seiner Abreise nach Nepal. „Es geht mir dabei nur um mich, nicht um eine Liste oder sonst etwas. Damit habe ich überhaupt nichts am Hut.“

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Skiversuch am Mount Everest, viel Rummel am Manaslu

Mount Everest
Mount Everest

Wer den Mount Everest einsam erleben will, sollte im Herbst dorthin kommen. Die fünfköpfige Expedition des polnischen Skibergsteigers Andrzej Bargiel ist (zumindest bislang) die einzige, der die nepalesische Regierung für diese Saison eine Genehmigung erteilt hat. Der 34-Jährige möchte den höchsten Berg der Erde ohne Flaschensauerstoff besteigen und vom höchsten Punkt mit Skiern abfahren. Begleitet wird er unter anderen vom erfahrenen, 54 Jahre alten Janusz Golab, dem 2012 mit seinem Landsmann Adam Bielecki im Karakorum in Pakistan die erste Winterbesteigung des 8080 Meter hohen Gasherbrum I gelungen war. Bargiel stieg mit Golab und dem Filmer Carlos Llerandi gestern bis Lager 2 auf rund 6400 Metern auf, um sich weiter zu akklimatisieren.

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Winterexpedition am Manaslu beendet

Zu viel Schnee am Manaslu

Simone Moro hat die Nase voll. „Das Problem ist, dass du nicht über Lager 1 hinauskommst“, begründet der 54 Jahre alte Italiener auf den sozialen Netzwerken, warum er erneut seine Zelte am 8163 Meter hohen Manaslu im Westen Nepals abbricht. Hinter Lager 1 auf rund 5600 Meter sei die Lawinengefahr zu groß „und der Wind ist ein echtes Problem“, schreibt Simone. Zudem seien für die kommenden Tage weitere Schneefälle vorhergesagt. „Heute haben wir alle zusammen, mit den Sherpas, mit den Gefährten, mit denen wir diese Erfahrung geteilt haben, der Realität ins Auge geblickt und entschieden, das Ganze hiermit zu beenden.“

Damit kehrt Moro zum vierten Mal nach 2015, 2019 und 2021 mit leeren Händen von einem Winterversuch am Manaslu zurück. Und wie schon bei seinen vorherigen drei Anläufen machten ihm die Schneemassen am Berg einen Strich durch die Rechnung. „Ich habe jetzt genau ein Jahr meines Lebens hier am Manaslu verbracht“, bilanziert Simone.

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Winterexpeditionen an Everest und Co.: Geduld ist gefragt

Plötzlich gealtert? Jost Kobusch

Seinen Humor hat Jost Kobusch noch nicht verloren. „Und ich warte immer noch auf besseres Wetter…“, schrieb der 29 Jahre alte deutsche Bergsteiger auf den sozialen Netzwerken und postete dazu ein verfremdetes Porträt, das ihn als alten Mann mit grauem Bart zeigt. Seit anderthalb Wochen schlägt Jost im Dorf Lobuche, das auf rund 5000 Metern im Everest-Tal liegt, die Zeit tot. Schneefall und Stürme in Orkanböen machen Bergsteigen in der Region rund um den höchsten Berg der Erde derzeit unmöglich.

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Winterexpeditionen: Schwierige Verhältnisse am Mount Everest, Nanga Parbat und Manaslu

Jost Kobusch an der Pyramide, der italienischen Forschungsstation nahe Lobuche im Everest-Tal
Jost Kobusch an der „Pyramide“, der italienischen Forschungsstation nahe Lobuche im Everest-Tal (im Hintergrund der Pumori)

Blankeis oder tiefer Schnee – so präsentieren sich derzeit die Achttausender, an denen sich Bergsteiger in diesem Winter versuchen. „Im Vergleich zum letzten Mal sind die Verhältnisse deutlich eisiger“, sagt mir Jost Kobusch.

Vor gut einer Woche war er am Mount Everest in Richtung der Westschulter aufgestiegen, auf jener Route, auf der er bei seinem ersten Winterversuch vor zwei Jahren bis auf knapp 7400 Meter gelangt war. Wie damals ist Jost auch diesem Jahr solo und ohne Flaschensauerstoff unterwegs. „Es gab nicht so viel Schneefall wie beim letzten Mal. Und der wenige Schnee blieb auf dem Eis natürlich nicht liegen, sondern wurde gleich weggeblasen.“

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Schneesturm am Manaslu

Viel Neuschnee am Manaslu

Da hilft nur schaufeln, schaufeln und noch einmal schaufeln. Die Winterbergsteiger im Basislager am Achttausender Manaslu haben alle Hände voll zu tun, um der Neuschnee-Massen Herr zu werden. „Wir stecken in einem großen Schneesturm, es schneit seit mehr als 24 Stunden ununterbrochen, die Druckwellen der großen Lawinen erreichen beinahe das Basislager“, twitterte heute der Spanier Alex Txikon. „Die Zelte halten sehr gut, obwohl wir mehr als anderthalb Meter Neuschnee haben.“

Die bisherigen Arbeiten an der Route seien jedoch zunichte gemacht worden, schreibt der 40-Jährige. „Wir müssen jetzt wieder bei Null anfangen, die Route spuren und mit Bambusstangen markieren.“

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Achttausender-Winterexpeditionen in den Startlöchern

Jost Kobusch vor seinem Zelt im Everest-Basislager
„Ich schwöre, das ist das Base Camp. Das ganze Base Camp und nichts als das Base Camp!“, schreibt Jost Kobusch

Weihnachten im Schnee – das gilt auf jeden Fall für die meisten Bergsteiger, die sich in diesem Winter Projekte an Achttausendern vorgenommen haben. Jost Kobusch traf am Montag im Everest-Basislager ein. Nach seinem Versuch im vorletzten Winter geht der 29 Jahre alte Deutsche zum zweiten Mal sein Projekt an, im Alleingang und ohne Flaschensauerstoff über den Lho La, einen 6000 Meter hohen Pass zwischen Nepal und Tibet, den Westgrat und das in der Nordwand gelegene Hornbein-Couloir Richtung Everest-Gipfel aufzusteigen. Bei seinem ersten Solo-Anlauf auf dieser Route hatte Jost im Februar 2020 eine Höhe von 7366 Metern erreicht. Diesmal hat er sich als Ziel die 8000-Meter-Marke gesetzt.

Zur Akklimatisierung war er im Westen Nepals unterwegs. Dort gelang ihm am 30. November mit seinem deutschen Landsmann Nicolas Scheidtweiler die Erstbesteigung des 6465 Meter hohen Purbung.

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Simone Moro vor Manaslu-Winterversuch: „Alle Optionen sind offen“

Simone Moro im Khumbu

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das scheint sich Simone Moro gedacht zu haben. Der italienische Bergsteiger ist so früh wie noch nie zu einer Winterexpedition im Himalaya aufgebrochen. Der 54-Jährige hält sich bereits im Khumbu-Gebiet, der Region um den Mount Everest auf. An der 6812 Meter hohen Ama Dablam will sich Simone für sein eigentliches Ziel akklimatisieren, das er – wie im vergangenen Winter – gemeinsam mit dem Spanier Alex Txikon realisieren will: die Winterbesteigung des 8163 Meter hohen Manaslu im Westen Nepals und nach Möglichkeit auch noch des 7992 Meter hohen vorgelagerten Pinnacle East.

Diese spektakuläre Traverse war erstmals den beiden Polen Jerzy Kukuczka und Artur Hajzer im November 1986 gelungen, also im Herbst. Auch die erste Winterbesteigung des Manaslu – ohne Traverse – ging auf das Konto von Polen: Maciej Berbeka and Ryszard Gajewski erreichten im Januar 1984 den Gipfel. 

Moro ist ein echter Winterspezialist: Ihm gelangen vier Wintererstbesteigungen von Achttausendern, so viele wie keinem anderen Bergsteiger: Shishapangma (2005), Makalu (2009), Gasherbrum II (2011) und Nanga Parbat (2016). Der Italiener hat meine Fragen beantwortet:

Simone, wie erlebst du Nepal aktuell – vor dem Hintergrund der nach wie vor andauernden Corona-Pandemie?

Hier fühlt es sich ruhig und sicher an. Und die Menschen sind optimistisch, was die kommende Saison angeht.

Du wirst dich bereits zum vierten Mal im Winter am Manaslu versuchen – die ersten drei Anläufe, 2015 (mit Tamara Lunger), 2019 (mit Pemba Gyalje Sherpa) und im vergangenen Winter (mit Alex Txikon) waren erfolglos. Was hast du aus diesen gescheiterten Versuchen gelernt?

Simone Moro am Manaslu
Simone im vergangenen Februar am Manaslu

Dass es bequemer wäre, die falsche Winter-Regel anzuwenden, die den 1. Dezember zum Winterbeginn erklärt, aber ich schummle nicht gerne. Alle drei bisherigen Versuche am Manaslu begannen nach dem 21. Dezember, und in den drei Wochen davor herrschte perfektes Wetter. Aber diese Tage gehören zum Spätherbst. Diesmal bin ich also hier, um mich in den wunderbaren ersten 20 Dezembertagen besser zu akklimatisieren, und dann gehe ich zum Manaslu-Basislager-Basislager.

In der Herbstsaison wurde viel über den „wirklichen“ Manaslu-Gipfel gesprochen, den die meisten Bergsteiger in den vergangenen Jahrzehnten nicht erreicht haben, weil sie auf einem der Vorgipfel stoppten. Wie wichtig ist es für dich, diesen allerhöchsten Punkt am Ende des Gipfelgrats zu erreichen?

Natürlich gibt es auf jedem Berg nur einen Hauptgipfel. Aber ich habe immer die Entscheidung eines jeden Bergsteigers respektiert. Niemand muss für die Meinung anderer ein zusätzliches Risiko eingehen. Aber gleichzeitig ist es wichtig, ehrlich zu erklären, welcher Punkt genau erreicht wurde.

Bist du wild entschlossen, im Erfolgsfall auch noch die Besteigung des Pinnacle East anzuschließen?

Manaslu (l.) und Pinnacle East (r.)

Ja, natürlich, je nachdem wie kalt und windig es sein wird. Aber ich würde gerne die erste Winterbesteigung des Pinnacle East und die zweite Besteigung überhaupt machen. Aber nicht um den Preis, dass ich dabei sterbe. Ich bin 54, und in meinem Alter sollte man normalerweise keine dummen oder Macho-Entscheidungen treffen. 

Du bereitest dich schon jetzt im Khumbu vor. Alex Txikon reist erst später an. Du dürftest also einen Vorsprung bei der Akklimatisierung haben. Seid ihr fest entschlossen, den Berg gemeinsam zu besteigen oder habt ihr auch die Option, unabhängig voneinander aufzusteigen? 

Alle Optionen sind offen. Das ist Ausdruck der großen Freiheit und Freundschaft mit Alex.

Der nepalesische Expeditionsveranstalter Seven Summit Treks behält sich die Option vor, in diesem Winter ein kommerzielles Team zum Manaslu zu schicken. Kannst du damit leben?

Die Berge gehören allen, deshalb kann ich nicht allen meine Wünsche oder meinen Stil aufzwingen. Ich werde versuchen, schnell zu sein, aber das Wetter wird entscheiden. Und ich werde in der Lage sein, mich an die Realitäten im Manaslu-Basislager anzupassen.

Himalayan Database: Ab 2022 gilt nur noch der „wirkliche“ Manaslu- Gipfel

Der Manaslu, der achthöchste Berg der Welt

Es ist eine pragmatische Lösung. Erst vom kommenden Jahr will die traditionsreiche Bergsteiger-Chronik Himalayan Database nur noch dann von einem Gipfelerfolg am Manaslu sprechen, wenn der am Ende des Gipfelgrats gelegene allerhöchste Punkt auf 8163 Metern erreicht wurde. Bergsteigern, die drei weiter vorne gelegene Erhebungen erreichen, die um zwei bis sechs Meter niedriger sind, soll künftig „nur“ noch der Vorgipfel des Manaslu bescheinigt werden.

„Da wir die Geschichte nicht ändern können, werden wir in der Datenbank vermerken, dass wir von 1956 – als der Gipfel zum ersten Mal von Toshio Imanishi und Gyaltsen Norbu Sherpa, erreicht wurde – bis zum Jahr 2021 die drei oben genannten Punkte mangels fundierter Kenntnisse als Gipfel akzeptiert haben“, ließ das Team von Billi Bierling wissen.

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Manaslu-Debatte: Wann ist ein Gipfel ein Gipfel?

„True Summit“ des Manaslu

Kaum liegt ein Thema auf der Schnellkochplatte der sozialen Medien, kochen die Emotionen hoch. Die einen werden in den Himmel gelobt, die anderen in die Hölle verbannt. Hier die strahlenden Helden, dort die finsteren Schurken. Je drastischer die Formulierung, desto mehr Herzchen, Daumen hoch und klatschende Hände. Die Bergsteiger-Szene macht da keine Ausnahme. Jüngstes Beispiel: die Debatte über den „True Summit“ des Achttausenders Manaslu.

Am Montag erreichten Mingma Gyalje Sherpa und Co. – mit Flaschensauerstoff – den (aller)höchsten Punkt auf 8163 Metern, ganz am Ende des Gipfelgrats. Und schon werden auf Twitter und Co. alle anderen Bergsteiger, die an einem der nahe gelegenen und etwas niedrigeren Vorgipfel des Manaslu umdrehten, als „Betrüger“ und „Lügner“ abgestempelt. Andere wettern gegen die „Himalayan Database„, in der die Gipfelerfolge an den hohen Bergen Nepals erfasst werden. Die Chronik sei „nicht länger die Referenz für Achttausender“, heißt es.

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Manaslu: Höchster Punkt oder Vorgipfel?

Gipfelgrat des Manaslu

„Herzlichen Glückwunsch an alle unsere Teammitglieder zur erfolgreichen Besteigung des Manaslu (wirklicher Gipfel) um ca. 9:40 Uhr Ortszeit.“ Das verkündete heute Mingma Gyalje Sherpa, Expeditionsleiter und Chef des nepalesische Veranstalters Imagine Nepal. Er selbst und alle 21 weiteren Teammitglieder hätten den höchsten Punkt auf 8163 Metern erreicht. Gipfelfotos liegen noch nicht vor.

Mingma Gyalje – im vergangenen Januar einer der nepalesischen Wintererstbesteiger des K2 in Pakistan – hatte seine Expedition damit beworben, dass er sich, anders als bei seinen bis dahin vier Manaslu-Besteigungen, diesmal nicht mit einem der Vorgipfel begnügen wolle.

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Gipfelerfolge vom Manaslu vermeldet

Am späten Abend zum Gipfel

Die erste Gipfelwelle am 8163 Metern hohen Manaslu im Westen Nepals rollt. Nach Angaben des Expeditionsveranstalters Seven Summit Treks erreichten am späten Donnerstagabend sechs Sherpas, die für das Anbringen der Fixseile zuständig waren, den höchsten Punkt. Mehrere Dutzend Kunden kommerzieller Anbieter sollen sich auf dem Weg zum Gipfel befinden. Das Tourismusministerium in Kathmandu hatte nach eigenen Angaben für diesen Herbst 171 ausländischen Bergsteigern aus 17 Teams Permits für den Manaslu erteilt.

Immer weniger Besteigungen ohne Atemmaske

Der achthöchste Berg der Erde wurde bereits mehr als 2000 Mal bestiegen, etwa die Hälfte der Gipfelerfolge wurde in den vergangenen vier Jahren vermeldet. Bis 2009 war verhältnismäßig wenig Trubel am Manaslu, seitdem hat sich der Berg immer mehr zum kommerziellen „Herbstrenner“ entwickelt. Gleichzeitig sank nach Angaben der Chronik Himalayan Database der Anteil derer, die den Manaslu ohne Flaschensauerstoff versuchten.

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