Himalaya-Bergsteigerszene trauert um „Toddfather“ Henry Todd

Henry Todd
Henry Todd (1945-2025)

Henry Todd mag vielleicht nicht der größte Kletterer seiner Zeit gewesen sein, aber er war unbestritten ein Original.

„Als Expeditionsleiter, Bergsteiger und später als Lieferant von Flaschensauerstoff für Bergsteiger war Henry eine Säule der Himalaya-Kletterer-Community“, schreibt die deutsche Bergsteigerin, Journalistin und Chronistin Billi Bierling in ihrem Nachruf in der Himalayan Times.  „Er unterstützte unzählige Menschen in Nepal und Pakistan und ermöglichte es vielen, sich den Traum zu erfüllen, auf den höchsten Gipfeln der Welt zu stehen.“

Todd starb am vergangenen Montag in seiner Wahl-Heimat Kathmandu im Alter von 80 Jahren – an den Folgen eines Schlaganfalls, nachdem er wenige Tage zuvor am Herz operiert worden war.

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Jim Morrison gelingt erste Skiabfahrt durch Nordwand des Mount Everest

Die Nordwand des Mount Everest (im Frühjahr 2005)
Die Nordwand des Mount Everest (im Frühjahr 2005)

Wenn ich die Augen schließe und an die Nordwand des Mount Everest vor 20 Jahren zurückdenke, sehe ich das sogenannte Supercouloir vor mir. Wie ein gerader Strich ziehen sich das Japaner-Couloir im unteren Bereich und das Hornbein-Couloir weiter oben durch die Wand. Eine ästhetische Linie, eine selbst für Amateure wie mich fast logisch anmutende Route. Und doch so steil, anspruchsvoll und gefährlich.

Ich war 2005 als Reporter mit Gerlinde Kaltenbrunner, Ralf Dujmovits und Hirotaka Takeuchi unterwegs und bewunderte das Supercouloir wochenlang vom vorgeschobenen Basislager auf dem Zentralen Rongbuk-Gletscher aus. Der Versuch des Trios, über diese Route aufzusteigen, scheiterte damals schon im unteren Wandbereich an den Verhältnissen.

Geschick und Glück

Jim Morrison (2018)
Jim Morrison (2018)

Dass der Skibergsteiger Jim Morrison diese Kombination der beiden Rinnen gestern mit Skiern abgefahren ist und unbeschadet überlebt hat, grenzt für mich fast schon an ein kleines Wunder.

„Als ich endlich den Bergschrund [Spalte zwischen Wandfuß und Gletscher] überquert hatte, weinte ich“, sagte Morrison einem Reporter seines Sponsors National Geographic. „Ich hatte so viel riskiert, aber ich war am Leben.“ Dem 50-Jährigen dürfte klar sein, dass er bei allem skifahrerischen Geschick auch Glück brauchte – und hatte.

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Gipfelerfolg von der Nordseite des Mount Everest vermeldet

Everest-Nordwand (im Frühjahr 2005)

Auf der tibetischen Nordseite des Mount Everest haben heute offenbar mehrere Mitglieder des Teams um den US-amerikanischen Skibergsteiger Jim Morrison den Gipfel auf 8849 Metern erreicht. Das meldet die nepalesische Internetportal „The Tourism Times“ unter Berufung auf Quellen bei der Expedition. Die Bergsteiger seien durch das Hornbein-Couloir aufgestiegen, hieß es. Eine andere Quelle für die Information gibt es bislang noch nicht.

Laut diesen Angaben plante Morrison, mit Skiern vom höchsten Punkt durch das Couloir in der Everest-Nordwand abzufahren. Mit seinem Projekt wolle er an seine Lebenspartnerin Hilaree Nelson erinnern, die im Herbst 2022 beim Versuch einer gemeinsamen Abfahrt vom Gipfel des Manaslu in den Tod gestürzt war, so die Tourism Times. Ob Morrison seinen Plan in die Tat umsetzen konnte, ist noch nicht bekannt.

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Mount Everest: Ein bisschen weniger Drama bitte!

Die Kangshung-Wand auf der Ostseite des Mount Everest
Die Ostwand (Kangshung-Wand) des Mount Everest

Eigentlich sollte es mich nicht mehr überraschen, weil es nicht neu ist. Und doch bin ich immer wieder erstaunt, wie schnell und umfassend die Medienlawine losrollt, sobald der Mount Everest ins Spiel kommt.

Das wäre nicht weiter tragisch, wenn die Beteiligten der Informationsbranche die Mühe machen würden, die Fakten erst einmal zu prüfen, bevor sie ihre Nachrichten-Filme, -Videos und Beiträge auf allen Kanälen heraushauen – versehen mit sensationsheischenden Schlagzeilen, flankiert von reißerischen Posts auf den sozialen Netzwerken. Am gestrigen Montag war es wieder einmal so weit.

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Carlos Soria besteigt mit 86 Jahren den Manaslu – Tyler Andrews bricht nächsten Everest-Speedversuch ab

Carlos Soria
Carlos Soria

Dieser Berg-Methusalem ist einfach unglaublich. Carlos Soria hat heute den Gipfel des 8163 Meter hohen Manaslu im Westen Nepals erreicht – mit sage und schreibe 86 Jahren.

Damit wird der Spanier nun in den Rekordlisten als der älteste Mensch geführt, der jemals auf einem Achttausender stand. Er löst den Japaner Yuichiro Miura ab, der 2013 mit 80 Jahren den Mount Everest bestiegen hatte – zum dritten Mal in seinem Leben.

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Tyler Andrews bricht Everest-Speedversuch ab

Mount Everest
Mount Everest (vor Sonnenaufgang, gesehen vom Gokyo Ri)

Auf rund 7400 Metern war Endstation. Nach knapp zehn Stunden Aufstieg entschied sich Tyler Andrews, seinen Versuch am Mount Everest abzubrechen und wieder abzusteigen. „Das Tempo ist langsamer als geplant, der Schnee ist schlechter geworden, und es ist schwieriger, alleine zu spuren“, hieß es auf seiner Homepage.

Der 35 Jahre alte Langstreckenläufer aus den USA will den Everest ohne Flaschensauerstoff besteigen – und das schneller als irgendwer jemals zuvor. Die bisherige Marke für einen Gipfelerfolg ohne Atemmaske von der nepalesischen Südseite aus steht bei 20 Stunden und 24 Minuten, beansprucht 1998 von dem nepalesischen Bergsteiger Kaji Sherpa.

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Gipfelerfolge am Manaslu

Manaslu (im Frühjahr 2007)
Manaslu (in Frühjahr 2007)

Die ersten Erfolgsmeldungen vom 8163 Meter hohen Manaslu trudeln ein. Am Sonntag hatte das sechsköpfige nepalesische Fixseilteam – bestehend aus den Bergsteigern Chhiring Bhote, Pasang Sherpa, Hira Bhote, Tashi Sherpa, Karma Sharki Sherpa und Lakpa Sherpa – die Normalroute bis zum höchsten Punkt gesichert und gleichzeitig für die ersten Gipfelerfolge der Herbstsaison an den Achttausendern Nepals gesorgt.

Am Montag und Dienstag erreichten auch die ersten kommerziellen Kunden, begleitet von nepalesischen Bergsteigern den Gipfel des achthöchsten Bergs der Erde. Heute vermeldete allein der nepalesische Veranstalter Seven Summit Treks, dass 17 Kundinnen und Kunden sowie 17 nepalesische Begleiter oben gewesen seien.

Der „Mount Everest“ der Herbstsaison

Für diesen Herbst hatte das Tourismusministerium in Kathmandu für den Manaslu 374 Besteigungsgenehmigungen für ausländische Gipfelaspirantinnen und – aspiranten aus 31 Teams ausgestellt. Damit ist der Berg im Westen Nepals einmal mehr der „Herbst-Everest“, der am meisten frequentierte Achttausender der Klettersaison. Zum Vergleich: Im vergangenen Frühjahr hatte die Regierung Nepals für den Mount Everest 517 Permits erteilt.

Mount Everest
Mount Everest

Skiabfahrt Bargiels vom Südsattel

Am höchsten Berg der Erde versucht sich – in dieser Saison – erneut der polnische Skibergsteiger Andrzej Bargiel an einem Aufstieg ohne Flaschensauerstoff mit anschließender Skiabfahrt vom Gipfel auf 8849 Metern bis ins Basislager. Im Rahmen seiner Akklimatisation erreichte der 37-Jährige den Südsattel auf knapp 8000 Metern und fuhr von dort mit Skiern ab. Für Andrzej ist es der dritte Versuch am Everest nach zwei gescheiterten Anläufen 2019 und 2022.

P.S.: Sorry, dass ihr länger nichts von mir gehört habt. Ich habe mal für drei Wochen in den Bergen Österreichs aktiv die Seele baumeln lassen – und auch der Computer hatte Urlaub.

Skiabfahrt vom Mount Everest – Dritter Versuch des Polen Andrzej Bargiel

Skibergsteiger Andrzej Bargiel (2022 am Mount Everest)
Skibergsteiger Andrzej Bargiel (2022 am Mount Everest)

„Der Everest übt eine große Anziehungskraft auf mich aus“, sagte Andrzej Bargiel in einem Interview seines Sponsors Red Bull. „Zum einen aus Neugierde, weil ich sehen möchte, wie mein Körper mit dieser Höhe zurechtkommt. Zum anderen, weil dieser Ort zwar nicht gerade das beste Image hat, es aber Momente gibt, beispielsweise im Herbst, in denen es dort ruhig ist und man ungestört arbeiten kann – ohne jegliche Hektik.“

Der 37 Jahre alte polnische Skibergsteiger brach in dieser Woche mit acht Begleitern nach Nepal auf, um im dritten Anlauf sein großes Ziel zu erreichen: ohne Flaschensauerstoff auf den 8849 Meter hohen Gipfel des Mount Everest steigen und von dort aus auf Skiern bis ins Basislager abfahren.

Seinen ersten Versuch im Herbst 2019 hatte Bargiel abgebrochen, weil ein rund 50 Meter hoher und 30 Meter breiter Monster-Serac über dem Khumbu-Eisbruch hing und abzubrechen drohte. Sein zweiter Anlauf endete im Herbst 2022 am Südsattel auf knapp 8000 Metern, wo der Wind so heftig wehte, dass Andrzej und sein Begleiter Janusz Golab nicht mal ihr Zelt aufbauen konnten.

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Vor 45 Jahren: Reinhold Messners Alleingang am Mount Everest

Nordwand des Mount Everest im letzten Tageslicht (im Frühjahr 2005)
Nordwand des Mount Everest im letzen Tageslicht (im Frühjahr 2005)

„Ich war 1980 am Everest so fertig wie nie zuvor und auch danach nicht mehr“, sagte mir Reinhold Messner vor fünf Jahren, als wir über den 20. August 1980 sprachen – den Tag, als er alleine auf dem Gipfel des höchsten Bergs der Erde stand.

„Ich hatte fantastisches Wetter, war sehr gut akklimatisiert und kam im unteren Teil des Bergs sehr gut voran. Das hat mich fröhlich und zuversichtlich gestimmt. Wenige hundert Meter unter dem Gipfel hat dann allerdings das Wetter zugemacht. Es kroch Nebel von der Südseite herauf, der über die Grate und den Gipfel nach Norden herunterschwappte. Ich hatte dann plötzlich Angst, ich würde die Orientierung verlieren. Es nieselte winzige Schneeflocken.“

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Maurizio Folini – gefährliche Hubschrauber-Rettungsflüge am Mount Everest

Blick aus dem Hubschrauber-Cockpit auf das Western Cwm (hinten der Lhotse)
Blick aus dem Hubschrauber-Cockpit auf das Western Cwm (hinten der Lhotse)

„Ich kann dir nicht sagen, wie viele Einsätze ich pro Tag geflogen bin. Für mich sind nicht die Zahlen wichtig, sondern die Qualität der Einsätze.“ Diese Aussage sagt viel aus über den Charakter von Maurizio Folini.

Der 59 Jahre alte Italiener ist nicht nur Hubschrauberpilot mit Leib und Seele, sondern auch Bergretter aus Leidenschaft. Seit 2011 fliegt Folini regelmäßig Einsätze an den höchsten Bergen der Welt. 2013 gelang ihm am Mount Everest die bis dato höchste Hubschrauberrettung aller Zeiten, als er einen nepalesischen Bergsteiger aus 7800 Metern am langen Seil talwärts beförderte. 

Auch in dieser Everest-Frühjahrssaison hat er wieder mit seinem Fluggerät des nepalesischen Unternehmens Kailash Helicopter Services viele höhenkranke Bergsteigerinnen und Bergsteiger vom Berg geholt. „Ich bin insgesamt sehr viele Einsätze geflogen. Es gab Tage, an denen ich sechs- bis achtmal in Lager 2 (auf 6400 Metern) gelandet bin. An anderen Tagen bin ich weniger geflogen“, sagt Maurizio.

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Anja Blacha nach Erfolg am Mount Everest: „Der Gipfel kam mir noch vermüllter vor“

Anja Blacha auf dem Everest-Gipfelgrat
Anja Blacha auf dem Everest-Gipfelgrat

Die deutsche Bergsteigerin Anja Blacha hat heute vor einer Woche am Mount Everest etwas erlebt, was inzwischen Seltenheitswert hat: Sie hatte den Gipfel ganz für sich allein – weil sie als letzte Gipfelanwärterin der Frühjahrssaison den höchsten Punkt der Erde auf 8849 Metern erreichte und ohne Sherpa-Begleiter unterwegs war. Einen Tag später erklärten die Icefall Doctors die Saison für beendet und begannen damit, die Seile und Leitern durch den gefährlichen Khumbu-Eisbruch oberhalb des Everest-Basislagers abzubauen. Das brachte Anja um die Chance, auch noch den benachbarten 8516 Meter hohen Lhotse ohne Flaschensauerstoff zu versuchen.

Sei es drum, Blacha kann sich darüber freuen, als erste deutsche Bergsteigerin und erst elfte Frau weltweit ohne Atemmaske auf dem Mount Everest gestanden zu haben. Eine bemerkenswerte Leistung, die aus den fast 800 Everest-Besteigungen dieses Frühjahrs heraussticht.

Damit hat sie zwölf der 14 Achttausender – in kommerziellen Teams, auf den Normalrouten – ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen. Einzig der Lhotse und die Shishapangma in Tibet fehlen ihr noch in der Achttausender-Sammlung. Nach ihrer sicheren Rückkehr vom Berg hat Anja Blacha meine Fragen beantwortet .

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Eilmeldung: Anja Blacha als erste deutsche Frau ohne Flaschensauerstoff auf dem Mount Everest

Anja Blacha auf Expedition
Anja Blacha (bei einer früheren Expedition)

„Aktuell sehe ich darin vor allem eine unausgewogene Zahlenkombination“. Das hatte mir Anja Blacha vor anderthalb Wochen auf meine Frage geantwortet, was es ihr bedeute, dass sie elf ihrer zwölf Achttausender ohne Flaschensauerstoff bestiegen habe. Nun hat sie für eine ausgewogene Zahlenkombination gesorgt.

Die 34 Jahre alte deutsche Abenteurerin bestieg heute auch den Mount Everest ohne Atemmaske.  „Sie war ganz allein auf dem Gipfel“, informierte mich Mingma Gyalje Sherpa, Chef des Expeditionsanbieters Imagine Nepal, gegen 8.30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit. Blacha sei ohne Flaschensauerstoff und ohne Sherpa-Begleiter zum höchsten Punkt der Erde aufgestiegen, so Mingma.

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Der Mount Everest und das Gesetz der großen Zahl

Blick auf Mount Everest (l.) und Lhotse (2019)
Blick auf Mount Everest (l.) und Lhotse (2019)

In der Wahrscheinlichkeitsrechnung gibt es das Gesetz der großen Zahlen. Würfele ich zum Beispiel 10.000-mal, komme ich der Wahrscheinlichkeit, das ich in jedem sechsten Versuch eine Sechs würfele, näher, als wenn ich es nur 100-mal probiere.

Auch im Bergsteigen gibt es das Gesetz der großen Zahlen: Je häufiger ich hohe Gipfel besteige, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich wahrgenommen werde. Am Mount Everest, wo sich die Saison angesichts des nahenden Monsuns dem Ende zuneigt, purzelten dieser Tage nur so die persönlichen Rekorde.

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Tashi Gyalzen Sherpa: Viermal in 15 Tagen auf dem Gipfel des Mount Everest

Tashi Gyalzen Sherpa am Gipfel des Mount Everest
Tashi Gyalzen Sherpa am Gipfel des Mount Everest (nach seinem dritten Aufstieg)

Tashi Gyalzen Sherpa hat sein selbst gestecktes Ziel erreicht. Nach Angaben des nepalesischen Veranstalters 8K Expedition erreichte der 29 Jahre alte Bergsteiger heute zum vierten Mal in dieser Frühjahrssaison – mit Flaschensauerstoff – den höchsten Punkt der Erde auf 8849 Metern.

Am 9. Mai hatte Tashi zum siebenköpfigen Fixseil-Team von 8K Expeditions gehört, das für die erste Everest-Besteigung der Saison gesorgt hatte. Es folgten am 14. Mai sein Gipfelerfolg Nummer zwei, am 19. Mai Nummer drei and am heutigen 23. Mai Nummer vier. Noch nie hat ein Mensch so häufig in einer Saison auf dem Gipfel des Mount Everest gestanden.

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Furtenbach-Team in fünf Tagen auf den Gipfel des Mount Everest – dank Xenon-Vorbereitung

Mount Everest
Mount Everest (im Frühjahr 2002)

Bei Lukas Furtenbach und seinen Mitarbeitern im Basislager zu Füßen des Mount Everest dürften bald die Sektkorken knallen. Die vier Briten Garth Miller, Alistair Carns, Anthony Stazicker und Kevin Godlington erreichten heute (mit Flaschensauerstoff und Sherpa-Unterstützung) den höchsten Punkt der Erde auf 8849 Metern – fünf Tage, nachdem sie am vergangenen Freitag aus London aufgebrochen waren. Das vermeldet Furtenbach Adventures in seiner Instagram-Story.

Am Samstag waren die Briten mit dem Hubschrauber im Basislager eingetroffen und gleich am Abend mit einem starken Sherpa-Team Richtung Hochlager gestartet. Noch heute oder spätestens morgen früh werden sie im Basislager zurück erwartet, um dann noch am Freitag heimzukehren, schreibt mir Lukas. Das Ziel: innerhalb von sieben Tagen wieder zurück in London.

Egal wie man dazu steht – Furtenbachs umstrittenes Experiment, mit dem Einsatz von Xenon bei der Vorakklimatisierung die Zeit für eine Everest-Expedition radikal zu verkürzen, ist gelungen. Natürlich vorausgesetzt, seinen Kunden passiert auch beim Abstieg nichts.

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