Die ersten Erfolgsmeldungen vom 8163 Meter hohen Manaslu trudeln ein. Am Sonntag hatte das sechsköpfige nepalesische Fixseilteam – bestehend aus den Bergsteigern Chhiring Bhote, Pasang Sherpa, Hira Bhote, Tashi Sherpa, Karma Sharki Sherpa und Lakpa Sherpa – die Normalroute bis zum höchsten Punkt gesichert und gleichzeitig für die ersten Gipfelerfolge der Herbstsaison an den Achttausendern Nepals gesorgt.
Am Montag und Dienstag erreichten auch die ersten kommerziellen Kunden, begleitet von nepalesischen Bergsteigern den Gipfel des achthöchsten Bergs der Erde. Heute vermeldete allein der nepalesische Veranstalter Seven Summit Treks, dass 17 Kundinnen und Kunden sowie 17 nepalesische Begleiter oben gewesen seien.
Der „Mount Everest“ der Herbstsaison
Für diesen Herbst hatte das Tourismusministerium in Kathmandu für den Manaslu 374 Besteigungsgenehmigungen für ausländische Gipfelaspirantinnen und – aspiranten aus 31 Teams ausgestellt. Damit ist der Berg im Westen Nepals einmal mehr der „Herbst-Everest“, der am meisten frequentierte Achttausender der Klettersaison. Zum Vergleich: Im vergangenen Frühjahr hatte die Regierung Nepals für den Mount Everest 517 Permits erteilt.

Skiabfahrt Bargiels vom Südsattel
Am höchsten Berg der Erde versucht sich – in dieser Saison – erneut der polnische Skibergsteiger Andrzej Bargiel an einem Aufstieg ohne Flaschensauerstoff mit anschließender Skiabfahrt vom Gipfel auf 8849 Metern bis ins Basislager. Im Rahmen seiner Akklimatisation erreichte der 37-Jährige den Südsattel auf knapp 8000 Metern und fuhr von dort mit Skiern ab. Für Andrzej ist es der dritte Versuch am Everest nach zwei gescheiterten Anläufen 2019 und 2022.
P.S.: Sorry, dass ihr länger nichts von mir gehört habt. Ich habe mal für drei Wochen in den Bergen Österreichs aktiv die Seele baumeln lassen – und auch der Computer hatte Urlaub.














