Gipfelerfolg am Manaslu gemeldet

Der Manaslu, der achthöchste Berg der Welt

Der erste Gipfelerfolg des Jahres an einem Achttausender in Nepal ist perfekt. Der nepalesische Expeditionsveranstalter Seven Summit Treks ließ via Facebook wissen, das Team der Royal Guard aus Bahrain habe heute Morgen um 6.10 Uhr Ortszeit den 8163 Meter hohen Gipfel des Manaslu erreicht.  In Medienberichten hieß es unter Berufung auf das Tourismusministerium in Kathmandu, drei nepalesische Bergführer hätten mit 14 Bergsteigern des Teams aus Bahrain auf dem Gipfel gestanden.

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Manaslu-Expedition verläuft bisher nach Plan

Manaslu Base Camp for climbers from Bahrain
Basislager am Manaslu für die Bergsteiger aus Bahrain

Es ist angerichtet am Achttausender Manaslu für die Bergsteiger aus Bahrain. Das Basislager ist bezugsfertig – und das Sherpa-Team des nepalesischen Veranstalters Seven Summit Treks (SST) hat auch schon einen Großteil des Wegs auf den Berg vorbereitet. Nach Angaben von SST-Expeditionsmanager Chhang Dawa Sherpa steht die Route bis Lager 3 auf 6800 Metern. Die Bergsteiger aus Bahrain haben sich am Lobuche East unweit des Mount Everest akklimatisiert und laut SST am vergangenen Samstag den Gipfel des Sechstausenders erreicht. Wie berichtet, soll der 8163 Meter hohe Manaslu, der in Nepal gelegene achthöchste Berg der Erde, für die Bergsteiger der königlichen Garde Bahrains nur die Ouvertüre sein – für den Everest im kommenden Frühjahr.

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Manaslu-Expedition: Wenn der Prinz aus Bahrain in Nepal anklopft

Der 8361 Meter hohe Manaslu

Alle Bergsteiger sind gleich, aber manche Bergsteiger sind gleicher als andere – könnte man frei nach George Orwells Fabel „Animal Farm“ sagen. Eigentlich hatte die nepalesische Regierung erklärt, wegen der zuletzt stark gestiegenen Zahl von Corona-Infektionen vom 1. September an nur nepalesische Heimkehrer, Diplomaten und Mitarbeiter von UN-Hilfsorganisationen per Flugzeug ins Land zu lassen. Von ausländischen Touristen – und dazu zählen normalerweise auch Bergsteiger – war nicht die Rede. Die Herbstsaison im Himalaya schien damit so gut wie ad acta gelegt zu sein.

Doch in dieser Woche erklärte plötzlich ein Regierungssprecher in Kathmandu, eine 18-köpfige Expedition aus Bahrain habe ein Permit für den Achttausender Manaslu und – zwecks Akklimatisierung – für den Sechstausender Lobuche East nahe dem Mount Everest erhalten. Das Team der Royal Guard, der königlichen Garde Bahrains, werde Mitte September mit einem Charterflug in Kathmandu eintreffen, sich dann in eine einwöchige Quarantäne begeben und dann Richtung Berge aufbrechen.

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Weitere Gipfelerfolge am K 2: Mit und ohne Flaschensauerstoff

Hans Wenzl (2017 im Everest-Basislager)

Nachdem Nims Purjal und seine vier nepalesischen Begleiter – wie berichtet – am Mittwochmorgen Ortszeit in Pakistan den Gipfelbann am K 2 gebrochen und die Route bis zum höchsten Punkt auf 8611 Metern mit Fixseilen gesichert hatten, wurden gestern und heute mehr als 20 weitere Gipfelerfolge vermeldet. So erreichten laut dem nepalesischen Expeditionsveranstalter „Seven Summit Treks“ (SST) heute 19 Mitglieder seines Teams den Gipfel. Vier davon hätten auf Flaschensauerstoff verzichtet, so SST: die deutsche Bergsteigerin Anja Blacha, der Österreicher Hans Wenzl, der Brasilianer Moeses Fiamoncini und der US-Amerikaner David Roeske.

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K2-Gipfelerfolg: Nirmal Purjas zehnter 8000er in diesem Jahr

Erfolgreiches Gipfelteam: Lakpa Dendi Sherpa, Lakpa Temba Sherpa, Nirmal Purja, Chhangba Sherpa und Gesman Tamang (v.l.n.r.)

„Wieder einmal hat das ‚Project Possible‘- Team das Unmögliche möglich gemacht, als Ergebnis einer positiven Denkweise mit äußerster Entschlossenheit, Teamarbeit und Führung.“  So wird Nirmal, genannt „Nims“ Purja auf Twitter zitiert, nachdem er heute um 7.50 Uhr Ortszeit in Pakistan mit seinen Begleitern Lakpa Dendi Sherpa und Gesman Tamang aus seinem „Project Possible“-Team sowie Lakpa Temba Sherpa und Chhangba Sherpa aus dem Team des Expeditionsveranstalters „Seven Summit Treks (SST)“ den 8611 Meter hohen Gipfel des K 2 erreicht hatte. Laut SST benötigten die fünf Bergsteiger für ihren Aufstieg „acht Stunden voll zahlloser Anstrengungen“.

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Neuer Gipfelversuch am K 2: Nirmal Purja vorneweg

Nirmal Purja auf dem Gasherbrum II (hinten rechts der K 2)

„Ich bin es gewohnt, Risiken einzugehen“, sagt der ehemalige Soldat des britischen Gurkha-Regiments.  Seinen Militärdienst hat Nirmal , genannt „Nims“ Purja beendet, aktuell sorgt der 36 Jahre alte Nepalese an den höchsten Bergen der Welt für Schlagzeilen. Nims hat sich vorgenommen, alle 14 Achttausender in sieben Monaten zu besteigen. Und trotz zwischenzeitlicher Finanzierungsprobleme liegt er mit seinem „Project Possible“ gut in der Zeit. Obwohl er verspätet nach Pakistan anreiste, hat Purja bereits den Nanga Parbat sowie – innerhalb von drei Tagen – Gasherbrum I und II bestiegen. Seine Zwischenbilanz: „Ich habe jetzt in dieser Saison neun Achttausender hinter mich gebracht und unzählige schwierige Entscheidungen getroffen, aber immer dafür gesorgt, dass ich selbst und mein Team sicher geblieben sind.“

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Gipfelvorstoß am K 2 abgebrochen, Gipfelerfolge am G II

Blick von der K2-„Schulter“ auf den „Flaschenhals“

„Der K 2 scheint in dieser Saison noch nicht so weit zu sein“, schrieb Dawa Sherpa vom Veranstalter „Seven Summit Treks“ auf Facebook. Die Sherpas des Teams, die oberhalb des so genannten „Flaschenhalses“, einer engen, von Gletschertürmen überragten Rinne auf rund 8200 Metern Fixseile legen sollten, kehrten um. Der Schnee oberhalb des Flaschenhalses sei 1,40 Meter tief gewesen, zweimal seien Lawinen abgegangen, berichtete Dawa.

Nach Informationen des österreichischen Veranstalters „Furtenbach Adventures“ zogen sich dabei zwei Bergsteiger Knochenbrüche zu. Das Furtenbach-Team stieg bereits ab: „Alle kamen zu derselben Entscheidung: Bei dem tiefem und dem Wind ausgesetzten Schnee war es viel zu gefährlich.“

Zu dieser Einschätzung kamen auch die Sherpas des nepalesischen Veranstalters „Imagine Nepal“,  die wegen des tiefen Schnees ebenfalls umkehren. „Sie entschieden sich, das Risiko nicht einzugehen und womöglich andere Bergsteiger in Gefahr zu bringen“, schrieb Expeditionsleiter Mingma Gyalje Sherpa auf Facebook.  

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Sommertrubel am K 2?

K 2

Peu a peu treffen die Expeditionsteams im Norden Pakistans ein, die sich in diesem Sommer an den Bergriesen des Landes versuchen wollen. Laut US-Bergblogger Alan Arnette hat die Regierung in Islamabad bislang knapp 400 Permits ausgestellt, alleine 164 für die pakistanische Südseite des K 2, des zweithöchsten Bergs der Erde. Zum Vergleich: Die chinesischen Behörden vergaben in der vergangenen Frühjahrssaison für die Nordseite des Mount Everest 142 Permits.

Ein K2-Permit für ein fünfköpfiges Expeditionsteam kostet 12.000 Dollar, also 2400 Dollar pro Person. Für jeden weiteren Bergsteiger werden 3000 Dollar fällig. Im Vergleich zum Everest ist das fast ein Schnäppchen: Sowohl auf der nepalesischen Südseite als auch auf der tibetischen Nordseite zahlt man 11.000 Dollar pro Nase, in Tibet ist darin eine Müllsammelgebühr von 1500 Dollar enthalten.

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Streit um die Rettungsaktion an der Annapurna

Basislager an der Annapurna

Berge sind selten nur schwarz-weiß, ebenso wenig ist es die Wirklichkeit. Auch wenn wir sie lieber ganz schwarz oder weiß sähen, bleibt sie doch an vielen Stellen grau – je nachdem, durch welche Brille wir sehen, eher schwarz oder eher weiß. Seit Tagen wird in der Bergsteigerszene heftig diskutiert über die Rettung des malaysischen Bergsteigers Wui Kin Chin aus großer Höhe vom Achttausender Annapurna. Der 49-Jährige wird inzwischen in einem Krankenhaus in Singapur behandelt. Auch wenn es ihm offenbar besser geht, wurde sein Zustand am gestrigen Montag immer noch als ernst bezeichnet. Die Erfrierungen, die er sich in den über 40 Stunden auf 7500 Metern an Händen und Füßen zugezogen hat, sind nach Angaben der Ärzte massiv. Dass Chin überhaupt überlebt hat, grenzt an ein kleines Wunder.

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Annapurna-Rettung: Wunder mit Fragezeichen

Hubschrauberrettung am langen Seil

Viele sprechen von einem „kleinen Wunder“ an der Annapurna. Mehr als 43 Stunden lang überlebte der malaysische Bergsteiger Wui Kin Chin auf einer Höhe von 7500 Metern – allein gelassen, ohne Zelt, ohne Flaschensauerstoff, ohne Wasser. Am Donnerstag wurde er dann bei einem Suchflug vom Hubschrauber aus entdeckt. Ein vierköpfiges nepalesisches Rettungsteam – Nirmal Purja, Mingma David Sherpa, Galgen Sherpa und Gesman Tamang – wurde in Lager 3 auf 6500 Metern abgesetzt, stieg bei starkem Wind zu Chin auf, leistete Erste Hilfe und brachte ihn dann tief in der Nacht hinunter nach Lager 3.

Von dort wurde der 49-Jährige gestern nach einem Zwischenstopp im Basislager in ein Krankenhaus in Kathmandu geflogen. Nach Angaben der Ärzte traf er dort in kritischem Zustand ein: mit niedriger Körpertemperatur und niedrigem Puls sowie Erfrierungen an Händen und Füßen. Dass er noch lebt, hat er der großartigen Leistung des Rettungsteams, inklusive der Hubschrauber-Piloten von „Simrik Air“, zu verdanken.

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Gipfelerfolge von der Annapurna gemeldet

Annapurna-Basislager

Aus dem Westen Nepals werden die ersten Achttausender-Gipfelerfolge der Frühjahrssaison vermeldet. Der nepalesische Veranstalter „Seven Summit Treks“ teilt auf Facebook mit, 31 Bergsteiger hätten heute den höchsten Punkt auf 8091 Metern erreicht. Unter den 14 genannten ausländischen Bergsteigern ist auch der Türke Tunc Findik. Sollte sein Gipfelerfolg bestätigt werden, wäre es für den 47-Jährigen sein zwölfter Achttausender. Nur noch der Nanga Parbat und der Gasherbrum I fehlen ihm dann noch in seiner Sammlung.

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Muhammad Ali Sadpara will auf den Makalu

Muhammad Ali Sadpara in Kathmandu

Das nennt man wohl eine klassische Win-win-Situation. Der nepalesische Expeditionsveranstalter „Seven Summit Treks“ profitiert davon, dass
Pakistans Top-Bergsteiger Muhammad Ali „Sadpara“ sein Sherpa-Team verstärkt, das die Fixseile am 8485 Meter hohen Makalu legt. Und der 43-Jährige selbst erhält so die Chance, den fünfthöchsten Berg der Erde in Nepal zu besteigen. Finanziell unterstützt wird der Bergsteiger bei diesem Projekt auch von der pakistanischen Armee. Für Muhammad, der sich seit Mittwoch in Nepal aufhält,  ist es der zweite Versuch am Makalu. Im Frühjahr 2016 hatte er bei schlechtem Wetter 150 Meter unter dem Gipfel umkehren müssen. Damals hatte er als Bergführer für die in Brasilien geboren US-Amerikanerin Cleo Weidlich gearbeitet.

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