„Heute Morgen um 10:27 Uhr haben unser Kunde Abolfazl Gozali und sein Bergführer Sanu Sherpa den Gipfel des Makalu (8485 Meter) erreicht“, vermeldet der nepalesische Expeditionsveranstalter Makalu Adventure auf Facebook.
Die indische Kundin Piyali Basak habe sich dagegen in Lager 3 unwohl geführt und sei zum Basislager zurückgekehrt. Dort wird das erfolgreiche Gipfelteam am morgigen Freitag zurückerwartet.
Der fünfthöchste Berg der Erde war zuvor erst einmal im Winter bestiegen worden: im Februar 2009 durch den Italiener Simone Moro und den im russischen Nordkaukasus geborenen Denis Urubko. Die beiden Profibergsteiger hatten – wie bei allen ihren Aufstiegen – auf Flaschensauerstoff verzichtet.
Zwei weitere Sherpas am Gipfel?
Der Iraner Abolfazl Gozali habe bei seinem Aufstieg eine Atemmaske genutzt, antwortet mir Makalu Adventure auf meine entsprechende Frage. Sanu Sherpa habe geplant, ohne Atemmaske aufzusteigen.
Ob es wirklich dazu gekommen sei, könne jedoch erst nach der Rückkehr ins Basislager mitgeteilt werden, so das Unternehmen. Ebenfalls unbestätigt sei noch die Nachricht aus dem Basislager, dass zwei weitere Sherpas den Gipfel auf 8485 Metern erreicht hätten.

Der 1975 geborene Nepalese Sanu Sherpa hat alle 14 Achttausender mindestens je zweimal bestiegen. Für den 42 Jahre alten Iraner Gozali war der Makalu nach dem Manaslu 2022 (mit Flaschensauerstoff) und dem Lhotse 2023 (ohne Atemmaske) der dritte Achttausender.
Im vergangenen Jahr war Sanus Team am Makalu mit Gozali bis auf eine Höhe von rund 7800 Metern gelangt, ehe Sturmböen mit Geschwindigkeiten von rund 80 Stundenkilometern und eisige Temperaturen den Aufstieg gestoppt und die Bergsteiger zur Umkehr gezwungen hatten.

