Gasherbrum VII: Bergunfall nach Erstbesteigung

Das Gasherbrum-Massiv

Die Freude währte nur kurz, jetzt herrscht große Sorge. Noch am späten Mittag Ortszeit in Pakistan hatte Cala Cimentis Ehefrau auf Facebook den Gipfelerfolg des Italieners bejubelt: „Er hat es geschafft, er hat den noch unberührten G VII bestiegen. In wenigen Minuten beginnt die Abfahrt auf Skiern.“ Der 6955 Meter hohen Gasherbrum VII war bis dahin noch unbestiegen. Während Cimenti – wie schon Anfang des Monats bei seinem Gipfelerfolg am Nanga Parbat – mit den Skiern abfahren wollte, stieg sein Begleiter Francesco Cassardo offenbar zu Fuß ab.

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Bald erste Gipfelerfolge der Saison am K 2?

K 2

Am K 2 rollt die Gipfelwelle an. Das Wetter am zweithöchsten Berg der Erde ist in diesem Sommer ungewöhnlich stabil. Ab dem morgigen Donnerstag könnte es voll werden am höchsten Punkt auf 8611 Metern. Rund 120 Bergsteiger sind unterwegs, rund die Hälfte von ihnen hat die Normalroute über den Abruzzensporn, den Südostgrat, gewählt,  die andere Hälfte die Basken-Route (oft auch Cesen-Route genannt) über den Südsüdostgrat. Oberhalb der so genannten „Schulter“ auf etwa 8000 Metern kommen die beiden Routen zusammen.

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Billi Bierling nach ihrem Broad-Peak-Erfolg: „Mein längster Gipfeltag“

Billi Bierling auf dem Gipfel des Broad Peak

Gegenüber am 8611 Meter hohen K 2 laufen gerade die ersten Gipfelversuche der Saison. Am Broad Peak wird dagegen schon im Basislager gefeiert. Am Sonntag stand neben anderen auch das Team des Schweizer Expeditionsveranstalters „Kobler und Partner“ am Gipfel auf 8051 Metern, mit dabei der Schweizer Dani Arnold. Für den 36-Jährigen, der bisher vor allem mit seinen Speedrekorden an den klassischen Nordwänden der Alpen für Furore gesorgt hatte, war es sein erster Achttausender. Er verzichtete auf Flaschensauerstoff – ebenso wie Billi Bierling. Die 52 Jahre alte deutsche Bergsteigerin, Journalistin und Himalaya-Chronistin bestieg damit – wie berichtet – bereits ihren sechsten Achttausender, den dritten davon ohne Atemmaske. Nach der Rückkehr ins Basislager hat sie meine Fragen beantwortet.

Billi, du warst bei deinem Gipfelvorstoß 25 Stunden unterwegs. Das klingt nach einer Tortur. Wie anstrengend war es? 

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Broad Peak: Billi Bierlings sechster Streich

Broad Peak

Hut ab! Billi Bierling hat am heutigen Sonntag den Broad Peak bestiegen – ohne Flaschensauerstoff. Nach Angaben ihrer Schwester kehrte sie nach 25 Stunden Gipfelgang heile zurück – nach Lager 3 auf rund 7200 Metern. 

Für die 52 Jahre alte deutsche Bergsteigerin und Journalistin, die mit dem Schweizer Expeditionsveranstalter „Kobler & Partner“ unterwegs ist, war es der sechste Achttausender-Erfolg und nach dem Manaslu 2011 und Cho Oyu 2016 der dritte, der ihr ohne Atemmaske gelang. 2015 hatte sich Billi schon einmal am Broad Peak versucht. Bei Lager 3 war damals Endstation gewesen, wegen zu großer Lawinengefahr. 

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Kim Hong-bin: Fingerlos auf 13 Achttausendern

Kim Hong-bin

Er ist fast am Ziel seiner Träume. Am Sonntag bestieg der Südkoreaner Kim Hong-bin mit seinen Landsleuten Cho Cheol-hee und Cheong Ha-young sowie dem Nepalesen Pechhumbe Sherpa und dem Pakistaner Muhammad Hussain den 8080 Meter hohen Gasherbrum I im Karakorum. Es war Kims 13. Achttausender-Erfolg. Um seine Sammlung zu vervollständigen, muss der 54-Jährige nur noch auf den Broad Peak steigen. In diesem Falle wäre Kim der erste behinderte Bergsteiger, der auf allen 14 Achttausendern gestanden hätte. Seit 1991 fehlen ihm alle zehn Finger.

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K 2: Gleichmäßige Verteilung auf zwei Routen

Basislager am K 2

Die Teams am zweihöchsten Berg der Erde haben sich sortiert. Wie mir Herbert Hellmuth, deutscher Bergsteiger im Team des nepalesischen Veranstalters „Seven Summit Treks“ gestern aus dem Basislager schrieb, verteilen sich die Gipfelanwärter ziemlich gleichmäßig auf die Normalroute über den Abruzzen-Sporn und die Basken-Route (häufig auch Cesen-Route genannt). 

Herbert hat sich im Basislager umgehört: Von den aktuell 120 Bergsteigern mit Permits (75 internationale Bergsteiger, 45 Climbing Sherpas aus Nepal – sie verteilen sich auf zehn Teams) wollen 64 über die Abruzzen-Route aufsteigen, 56 über die Basken-Route. Die pakistanischen Hochträger tauchen in dieser Rechnung nicht auf, da sie kein Permit benötigen. Rund zehn Bergsteiger, die eine Besteigungsgenehmigung besessen hätten, seien bereits wieder abgereist, schreibt mir Herbert: „Alles in allem kein so überlaufenes Jahr.“

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Thomas Huber vor seiner Expedition ins Choktoi: „Offen für alle Berge“

Thomas Huber (r.) mit Yannick Boissenot (l.) und Simon Gietl

„Ich gehe nicht in die Berge für Social Media, ich gehe in die Berge um bergzusteigen“, sagt mir Thomas Huber. „Ich bin da ‚Old School’“. Der 52-Jährige, der ältere der beiden „Huberbuam“, will erst nach der Rückkehr aus dem Karakorum berichten, wie es ihm und seinen beiden Gefährten ergangen ist. Am Montag bricht er mit dem 34 Jahre alten Südtiroler Simon Gietl und dem Franzosen Yannick Boissenot nach Pakistan auf. Es geht, so viel verrät Huber, wieder zu den Bergen am Choktoi-Gletscher. Über das genaue Ziel will Thomas nicht reden. Im Sommer 2018 hatte sich das Trio – damals noch ergänzt um Rainer Treppte – dort die noch nicht durchkletterte Nordwand des 7145 Meter hohen Latok I vorgenommen, wegen der großen Lawinengefahr aber nicht einsteigen können.

Thomas, kann man sagen, dass die Berge am Choktoi-Gletscher inzwischen so etwas wie dein zweites Wohnzimmer geworden sind?

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Erstbesteigung durch Simon Messner, außerdem Gipfelerfolg am Broad Peak

Simon Messner im Karakorum

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Simon Messner, 28 Jahre alter Sohn des legendären Südtiroler Bergsteigers Reinhold Messner, ist nach eigenen Angaben am vergangenen Samstag die Erstbesteigung des rund 6200 Meter hohen Toshe III im Karakorum gelungen. Die stark vergletscherte Toshe-Bergkette liegt rund 18 Kilometer Luftlinie südwestlich des Achttausenders Nanga Parbat. Simon kletterte in einem Stil, der seinem 74 Jahre alten Vater gefallen dürfte.

Leicht und schnell

Toshe III

„Wegen der schwierigen Schneebedingungen, der warmen Temperaturen und des sehr wechselhaften Wetters entschloss ich mich, den Berg vom vorgeschobenen Basislager auf 4600 Metern aus im Alleingang in einem Zug zu besteigen“, schreibt Simon Messner auf Facebook. „Der Plan war, mit leichtem Gepäck und schnell zu klettern, um dem aufziehenden schlechten Wetter zuvorzukommen. Und obwohl ich jeden einzelnen Meter selbst spuren musste, erreichte ich den Gipfel um 9.30 Uhr morgens – ich brauchte fünfeinhalb Stunden.“ Beim Abstieg sei das Lawinenrisiko hoch gewesen, so Simon, dennoch habe er noch am selben Tag das Basislager erreicht.  

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Gipfelerfolge am Nanga Parbat

Nanga Parbat

Der heutige Mittwoch war ein erfolgreicher Gipfeltag am Achttausender Nanga Parbat. Mehrere Gruppen, die sich zu einer großen zusammengeschlossen hatten, erreichten den 8125 Meter hohen Gipfel. Bestätigt sind durch die Daten ihrer GPS-Tracker unter anderem die Gipfelerfolge des Spaniers Sergi Mingote und der Bergsteigerin Stefi Troguet aus Andorra.

Sergi Mingote

Sergi Mingote bestieg nach dem Lhotse im Frühjahr mit dem Nanga Parbat bereits den zweiten Achttausender in diesem Jahr ohne Flaschensauerstoff. „Glücklich!!!“, ließ Sergi via Facebook über seinen Gefühlszustand wissen. Ursprünglich hatte der 48-Jährige nach dem Lhotse auch noch den Mount Everest anhängen wollen, nach einer letztlich vergeblichen Rettungsaktion für den Bulgaren Ivan Tomov (der starb, offenbar an einem Höhenhirnödem) jedoch darauf verzichtet. 2018 hatte Mingote mit dem K 2, dem Broad Peak und dem Manaslu die Gipfel von drei Achttausendern ohne Atemmaske erreicht. In diesem Sommer hat er sich noch den Gasherbrum I und den Gasherbrum II vorgenommen.

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Sieben tote Bergsteiger im indischen Himalaya geborgen

Nanda Devi

Zehn Bergretter der indisch-tibetischen Grenzpolizei haben nahe dem Siebentausender Nanda Devi im indischen Himalaya sieben Leichen geborgen. Sie seien unter einer anderthalb Meter Schneedecke begraben gewesen, teilte ein Vertreter der indischen Behörden mit. Nach einem achten Bergsteiger werde weiter gesucht. Die Gruppe unter Führung des erfahrenen britischen Expeditionsleiters Martin Moran war – wie berichtet – seit Ende Mai verschollen. Die Bergsteiger hatten sich an einem noch unbestiegenen 6477 Meter hohen Berg unweit des 7434 Meter hohen Nanda Devi East versucht. 

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Nirmal Purja: „Ich will immer noch vor Ende Juli alle 8000er Pakistans bestiegen haben“

Nirmal Purja auf dem Gipfel des Kangchendzönga

Seinen Optimismus hat Nirmal, genannt „Nims“ Purja noch nicht verloren. „Wir machen Fortschritte, das Projekt läuft immer noch. Und ich werde es innerhalb von sieben Monaten abschließen, so wie ich es mir zum Ziel gesetzt habe“, twitterte der 36 Jahre alte Nepalese dieser Tage. In sieben Monaten will Nims alle 14 Achttausender bestiegen haben. In der Frühjahrssaison in Nepal lief alles nach Plan. Innerhalb von einem Monat und einem Tag stand er auf den Gipfeln von sechs Achttausendern: Annapurna (23. April), Dhaulagiri (12. Mai), Kangchendzönga (15. Mai), Mount Everest (22. Mai), Lhotse (22. Mai), Makalu (24. Mai). Die drei letztgenannten Gipfel hakte er innerhalb von 48 Stunden und 30 Minuten ab. Er stieg mit seinem Sherpa-Team mit Flaschensauerstoff über die Normalwege auf. Per Helikopter ließen sich die Bergsteiger zu den verschiedenen Basislagern fliegen.

Zwei Rettungsaktionen

Die vier Retter Chins (Purja 2.v.l.)

Doch Purja sorgte nicht nur mit seinen Aufstiegen für Schlagzeilen. An der Annapurna gehörte er zu den Nepalesen, die die Fixseile bis zum Gipfel legten. Nach der Besteigung beteiligte er sich an der Rettungsaktion für den malaysischen Bergsteiger Wui Kin Chin. Den Rettern um Nims gelang es, Wui aus über 7000 Metern vom Berg zu bringen, doch er starb wenige Tage später in einem Krankenhaus in Hongkong. Am Dhaulagiri waren Purja und seine Begleiter die einzigen Bergsteiger, die in diesem Frühjahr den Gipfel erreichten – trotz schlechten Wetters. Am Kangchendzönga versuchte Nims, zwei indische Bergsteiger zu retten, denen, völlig entkräftet, beim Abstieg der Flaschensauerstoff ausgegangen war. Beide starben. Die meisten Schlagzeilen aber brachte dem Ex-Soldaten des britischen Gurkha-Regiments das Foto ein, das er am 22. Mai am Everest-Gipfelgrat machte. Das Bild, das eine lange Menschenschlange auf dem schmalen Grat zeigte, ging um die Welt.

Eigentlich wollte Nims Purja jetzt schon längst in Pakistan weilen – für die zweite Phase seines „14/7 Project Possible“: In diesem Sommer will er die fünf Achttausender Pakistans besteigen. Doch er musste seine Abreise aufschieben, weil ihm noch Geld fehlt, um sein Projekt fortzusetzen. Auf sein Haus in Großbritannien hat Nims bereits eine zweite Hypothek aufgenommen. Per Crowdfunding sammelt er Spenden (Wer ihn unterstützen will, kann dies hier tun – auf den Link klicken!). Ich habe Purja einige Fragen geschickt. Hier sind seine Antworten.

Nims, du hast in Nepal in diesem Frühjahr auf sechs Achttausendern gestanden und lagst damit mit deinem Projekt „Mission Possible“ voll im Zeitplan. Am meisten kämpfen musstest du am Dhaulagiri. Wieviel Risiko musstest du gehen?

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Sommertrubel am K 2?

K 2

Peu a peu treffen die Expeditionsteams im Norden Pakistans ein, die sich in diesem Sommer an den Bergriesen des Landes versuchen wollen. Laut US-Bergblogger Alan Arnette hat die Regierung in Islamabad bislang knapp 400 Permits ausgestellt, alleine 164 für die pakistanische Südseite des K 2, des zweithöchsten Bergs der Erde. Zum Vergleich: Die chinesischen Behörden vergaben in der vergangenen Frühjahrssaison für die Nordseite des Mount Everest 142 Permits.

Ein K2-Permit für ein fünfköpfiges Expeditionsteam kostet 12.000 Dollar, also 2400 Dollar pro Person. Für jeden weiteren Bergsteiger werden 3000 Dollar fällig. Im Vergleich zum Everest ist das fast ein Schnäppchen: Sowohl auf der nepalesischen Südseite als auch auf der tibetischen Nordseite zahlt man 11.000 Dollar pro Nase, in Tibet ist darin eine Müllsammelgebühr von 1500 Dollar enthalten.

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Tote im indischen Himalaya gesichtet

Nanda Devi

Es gibt so gut wie keine Hoffnung mehr, die seit Tagen im indischen Himalaya vermissten acht Bergsteiger noch lebend zu finden. Die indischen Behörden teilten mit, von einem Rettungshubschrauber aus seien auf einer Höhe von über 5000 Metern fünf Leichen entdeckt worden. Die Körper seien in einem Bereich gesichtet worden, in dem eine, wie es hieß, „riesige Lawine“ abgegangen sei. Man gehe davon aus, dass es sich um fünf der Vermissten handele und dass auch die übrigen drei Bergsteiger in der Gegend ums Leben gekommen seien.

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Elfter Todesfall am Everest, keine neuen 8000er-Routen

Diesmal wenig los am Everest-Gipfelgrat

Die Everest-Saison neigt sich dem Ende zu. Die meisten Teams auf der nepalesischen Süd- und der tibetischen Nordseite haben bereits ihre Zelte abgebrochen und die Heimreise angetreten. Gestern erreichte noch eine 14-köpfige Gruppe des US-Veranstalters „Climbing the Seven Summits“ den höchsten Punkt auf 8850 Metern, „ohne Menschenmengen“ und bei guten Kletterbedingungen, wie der Veranstalter auf seiner Homepage verkündete. Das Warten hatte sich gelohnt. Dann jedoch musste auch dieser Veranstalter eine traurige Nachricht weitergeben. Ein 62 Jahre alter US-Amerikaner starb nach dem Abstieg vom Gipfel in seinem Zelt am Südsattel. Es war bereits der elfte Todesfall der Saison am Everest, der 21. an allen Achttausendern. Die Zahl der Everest-Gipfelerfolge dürfte in diesem Jahr erneut weit über 700 liegen. 2018 waren 802 Besteigungen registriert worden.

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David Göttler kehrt am Everest auf 8650 Metern um

David Göttler bei seinem Gipfelversuch (er trägt eine Maske, die dazu dient, seine Atmung feucht zu halten)

„Ich habe es nicht bis zum Gipfel des Everest geschafft, aber ich hatte trotzdem einen ganz speziellen Tag“, schreibt David Göttler nach seinem gescheiterten Gipfelversuch ohne Flaschensauerstoff auf Facebook. Der 40 Jahre alte deutsche Profibergsteiger kehrte am Donnerstag auf einer Höhe von 8650 Metern um. Noch am selben Tag stieg er nach Lager 2 auf 6600 Metern ab, heute dann ins Basislager.

„Keine Option zu warten“

Er sei, so informiert mich David, um 2.30 Uhr Ortszeit vom Südsattel aufgebrochen, also relativ spät – einerseits, um dem Gros der Gipfelanwärter aus dem Weg zu gehen, andererseits, um die Wärme des Sonnenlichts zu nutzen. Wer auf Flaschensauerstoff verzichtet, muss schnell unterwegs sein, da der Körper deutlich schneller auskühlt. Seine Taktik sei „bis knapp unter dem Südgipfel“ aufgegangen, schreibt David: „Dort machte dann das Wetter zu, und ich lief in all die Leute hinein, die runterkamen.“ Deshalb habe er entschieden umzudrehen. „Da oben ist es keine Option zu warten und Energie zu verschwenden, wenn du ohne zusätzlichen Sauerstoff unterwegs bist.“

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