Die Namen der Verdächtigen sind neu, die Masche ist es nicht. Bergführer überreden ihre Kunden, sich wegen einer vermeintlichen Notsituation mit dem Rettungshubschrauber ausfliegen zu lassen. Die „Patienten“ werden bestimmten Krankenhäusern zugestellt.
Den Schaden haben die Versicherungen. Die angeblichen Rettungsflüge werden teilweise mehrfach abgerechnet, die Ärzte stellen überhöhte Rechnungen. Und die schwarzen Schafe verteilen untereinander „Provisionen“.
Das Zentrale Ermittlungsbüro (CIB) der nepalesischen Polizei hat am vergangenen Wochenende einen 1243 Seiten langen Untersuchungsbericht vorgestellt. Darin empfehlen die Ermittler der Staatsanwaltschaft, 33 Personen wegen Betrugs im Zusammenhang von Hubschrauber-Rettungsflügen anzuklagen. Zehn von ihnen befinden sich bereits in Haft. Im Januar hatte es die ersten Festnahmen gegeben.
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