Streit um die Rettungsaktion an der Annapurna

Basislager an der Annapurna

Berge sind selten nur schwarz-weiß, ebenso wenig ist es die Wirklichkeit. Auch wenn wir sie lieber ganz schwarz oder weiß sähen, bleibt sie doch an vielen Stellen grau – je nachdem, durch welche Brille wir sehen, eher schwarz oder eher weiß. Seit Tagen wird in der Bergsteigerszene heftig diskutiert über die Rettung des malaysischen Bergsteigers Wui Kin Chin aus großer Höhe vom Achttausender Annapurna. Der 49-Jährige wird inzwischen in einem Krankenhaus in Singapur behandelt. Auch wenn es ihm offenbar besser geht, wurde sein Zustand am gestrigen Montag immer noch als ernst bezeichnet. Die Erfrierungen, die er sich in den über 40 Stunden auf 7500 Metern an Händen und Füßen zugezogen hat, sind nach Angaben der Ärzte massiv. Dass Chin überhaupt überlebt hat, grenzt an ein kleines Wunder.

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Annapurna-Rettung: Wunder mit Fragezeichen

Hubschrauberrettung am langen Seil

Viele sprechen von einem „kleinen Wunder“ an der Annapurna. Mehr als 43 Stunden lang überlebte der malaysische Bergsteiger Wui Kin Chin auf einer Höhe von 7500 Metern – allein gelassen, ohne Zelt, ohne Flaschensauerstoff, ohne Wasser. Am Donnerstag wurde er dann bei einem Suchflug vom Hubschrauber aus entdeckt. Ein vierköpfiges nepalesisches Rettungsteam – Nirmal Purja, Mingma David Sherpa, Galgen Sherpa und Gesman Tamang – wurde in Lager 3 auf 6500 Metern abgesetzt, stieg bei starkem Wind zu Chin auf, leistete Erste Hilfe und brachte ihn dann tief in der Nacht hinunter nach Lager 3.

Von dort wurde der 49-Jährige gestern nach einem Zwischenstopp im Basislager in ein Krankenhaus in Kathmandu geflogen. Nach Angaben der Ärzte traf er dort in kritischem Zustand ein: mit niedriger Körpertemperatur und niedrigem Puls sowie Erfrierungen an Händen und Füßen. Dass er noch lebt, hat er der großartigen Leistung des Rettungsteams, inklusive der Hubschrauber-Piloten von „Simrik Air“, zu verdanken.

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Erfolgreiche Rettungsaktion an der Annapurna

Wui Kin Chin (l.) am Gipfel der Annapurna

Aufatmen am Achttausender Annapurna. Wui Kin Chin aus Malaysia, der nach seiner Besteigung des 8091 Meter hohen Bergs am Dienstag vermisst wurde, lebt. Ein nepalesisches Rettungsteam fand den 49 Jahre alten Bergsteiger auf einer Höhe von 7500 Metern und bringt ihn nun weiter nach unten.  Ziel ist Lager 3 auf 6500 Metern. Von dort soll der Malaysier am morgigen Freitag mit einem Rettungshubschrauber ausgeflogen werden.  

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Gipfelerfolge von der Annapurna gemeldet

Annapurna-Basislager

Aus dem Westen Nepals werden die ersten Achttausender-Gipfelerfolge der Frühjahrssaison vermeldet. Der nepalesische Veranstalter „Seven Summit Treks“ teilt auf Facebook mit, 31 Bergsteiger hätten heute den höchsten Punkt auf 8091 Metern erreicht. Unter den 14 genannten ausländischen Bergsteigern ist auch der Türke Tunc Findik. Sollte sein Gipfelerfolg bestätigt werden, wäre es für den 47-Jährigen sein zwölfter Achttausender. Nur noch der Nanga Parbat und der Gasherbrum I fehlen ihm dann noch in seiner Sammlung.

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Lama, Auer, und Roskelley: Lawinentod beim Abstieg

Howse Peak

Die Hoffnung war schon zuvor erloschen, doch nun ist es auch traurige Gewissenheit: Die beiden Österreicher David Lama (28 Jahre alt) und Hansjörg Auer (35) sowie der US-Amerikaner Jess Roskelley (36) sind bei einem Lawinenunglück am Howse Peak ums Leben gekommen. Ein Rettungsteam fand am Sonntag am Fuße des 3295 Meter hohen Bergs in den kanadischen Rocky Mountains die Leichen der drei Topkletterer. „Die Lawinensituation war für das Rettungsteam risikoreich, deshalb wurde ein speziell ausgebildeter Lawinenhund eingesetzt, um die Kletterer zu lokalisieren“, heißt es in einer Erklärung der Familie Roskelleys.

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Frohe Ostern!

Ich wünsche euch allen und euren Lieben frohe Ostertage. Und der „Picasso vom Rhein“ ? hat euch wieder einmal ein Osterrätsel gestellt. Welchen Berg habe ich aufs Ei gezaubert?

Trauer um Extrembergsteiger Lama, Auer und Roskelley

David Lama, Jess Roskelley, Hansjörg Auer (v.l.)

Offiziell gelten David Lama, Hansjörg Auer und Jess Roskelley noch als vermisst. Doch es gibt eigentlich keine Hoffnung mehr, dass die drei Extrembergsteiger das Lawinenunglück am 3295 Meter hohen Howse Peak überlebt haben. Die weiterhin hohe Lawinengefahr in den kanadischen Rocky Mountains ließ bisher eine Bergung nicht zu. Parks Canada, die Nationalpark-Behörde der kanadischen Regierung, hat das Gebiet gesperrt.

Der Schock sitzt tief in der Bergsteiger-Szene. „Wir haben drei der besten Alpinisten der Welt bei einem tragischen Unglück verloren“, schreibt US-Kletterstar Alex Honnold. „Die drei vermissten Bergsteiger waren zweifellos eine große Bereicherung unserer Gemeinschaft“, ergänzt der pakistanische Top-Bergsteiger Muhammad Ali „Sadpara“, derzeit unterwegs am Achttausender Makalu in Nepal. „Die Lücke kann nicht geschlossen werden.“

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Lawinenunglück in Kanada: So gut wie keine Hoffnung mehr für Lama, Auer und Roskelley

Ostwand des Howse Peak

Die internationale Bergsport-Szene ist geschockt. Bei einem Lawinenunglück am 3295 Meter hohen Howse Peak in den kanadischen Rocky Mountains sind höchstwahrscheinlich die Topkletterer David Lama und Hansjörg Auer aus Österreich und Jess Roskelley aus den USA ums Leben gekommen. „Auf der Basis der Einschätzung am Unglücksort wird angenommen, dass alle drei Mitglieder des Teams verstorben sind“, teilte Parks Canada mit, die Nationalpark-Behörde der kanadischen Regierung. In einem riesigen Lawinenkegel seien bei einem Erkundungsflug Ausrüstungsgegenstände entdeckt worden. „Die Untersuchungen werden fortgesetzt, aber aufgrund weiterer Lawinen sowie der gefährlichen Bedingungen vor Ort sind derzeit keine Rettungsmaßnahmen möglich.“

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Lama, Auer und Roskelley in Kanada vermisst

David Lama

Die internationale Bergsteiger-und Kletterszene bangt um drei ihrer Besten. Nach Medienberichten aus Österreich und Italien sollen die beiden Österreicher David Lama und Hansjörg Auer sowie der US-Amerikaner Jess Roskelley beim Klettern im Westen Kanadas von einer großen Lawine erfasst worden sein. Offizielle Angaben liegen bisher noch nicht vor.

Die „Tiroler Tageszeitung“ berichtet, dass der riesige Lawinenkegel bereits am gestrigen Mittwoch von Rettungsflugzeugen aus abgesucht worden sei – ohne Erfolg. Die „Kronenzeitung“ berichtet unter Berufung auf eigene Informationen, der 35 Jahre alte Auer sei bei dem Unglück ums Leben gekommen. Der Manager David Lamas kündigte eine Stellungnahme der Familie auf der Homepage des 28-Jährigen an, ohne jedoch einen Zeitpunkt dafür zu nennen.

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David Göttler versucht Everest ohne Flaschensauerstoff

David Göttler

Es könnte eine weitere Rekordsaison am Mount Everest werden. Bis zum vergangenen Dienstag stellte alleine das Tourismusministerium in Kathmandu 374 Permits für die Südseite des höchsten Bergs der Erde aus. Auf der Nordseite haben die chinesisch-tibetischen Behörden die Zahl der Besteigungs-genehmigungen in diesem Frühjahr auf 300 begrenzt. Im vergangenen Jahr hatten laut der Bergsteigerchronik „Himalayan Database“ 802 Bergsteiger den Gipfel auf 8850 Meter Höhe erreicht, nur einer ohne Flaschensauerstoff: der 32 Jahre alte Sonam Finju Sherpa.

Auch in dieser Saison werden nur einige wenige Bergsteiger versuchen, den Everest „oben ohne“ zu besteigen. Einer von ihnen ist David Göttler, der heute in Kathmandu eintraf. „Heutzutage meinen viele, dass es einfach ist, weil nicht differenziert wird zwischen Sauerstoff-Aspiranten und den wenigen ohne“, schreibt mir der 40 Jahre alte Deutsche. „Aber es ‚ohne Taucherausrüstung‘ nach ganz oben zu schaffen, ist nach wie vor nicht einfach. Es muss alles passen. Und somit würde es auch mir unglaublich viel bedeuten, da ganz oben anzuschlagen.“  

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Wohin mit der schmutzigen K2-Wäsche?

Wolken am K 2

Dass Bergsteiger von einer Expedition mit dreckiger Wäsche zurückkehren, ist ganz normal. Schließlich gilt es, mit möglichst wenig Gewicht unterwegs zu sein. Und deshalb gehört nach der Reise der strenge Geruch zu lang getragener Kleidung in der heimatlichen Waschküche einfach dazu. Aber ist es wirklich nötig, nach Expeditionen auch im übertragenen Sinne schmutzige Wäsche zu waschen? Seit Tagen liefern sich die Mitglieder der beiden jüngst gescheiterten K2-Winterexpeditionen einen medialen Schlagabtausch. Mit dem inzwischen fast schon üblichen Echo in den sozialen Netzwerken – von Leuten, die nicht dabei waren, aber meinen, ihren Senf dazu abgeben zu müssen.

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Lhakpa Sherpa in diesem Frühjahr nicht am Everest

Lhakpa Sherpa

Der Mount Everest ist ein Faszinosum, für viele – wie die mehr als 300 ausländischen Bergsteiger, die in diesem Frühjahr allein von Nepal aus versuchen, ihn zu besteigen – auch ein Lebenstraum. Am Ende aber bleibt er nur ein Berg. Und es gibt wichtigere Dinge im Leben. Auch für Lhakpa SherpaEigentlich wollte die 45-Jährige gebürtige Nepalesin in diesen Tagen erneut nach Tibet reisen, um zum zehnten Mal den höchsten Punkt der Erde auf 8850 Metern zu erreichen und damit ihren Rekord zu verbessern:  Lhakpa ist weltweit die Frau mit den meisten Everest-Aufstiegen.

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Mr. Hong und seine Wand

Sung Taek Hong in einer Gompa im Khumbu-Gebiet

Er ist wieder da. Der Südkoreaner Sung Taek Hong hat erneut sein Basislager am Fuße der gewaltigen Lhotse-Südwand aufgeschlagen. Zum bereits sechsten Mal ist der 52-Jährige nach Nepal gereist, um sich an der 3300 Meter hohen, extrem anspruchsvollen Achttausender-Wand zu versuchen. Diesmal hat Hong ein internationales Team um sich geschart. Wie schon bei seinem letzten Versuch im Herbst 2017, gehört mit Jorge Egocheaga ein äußerst erfahrener Höhenbergsteiger dazu:  Der 50 Jahre alte Spanier hat bereits auf allen 14 Achttausendern gestanden. Lediglich am Everest nutzte er Flaschensauerstoff.

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Auf der Everest-Rekordspur

Kami Rita Sherpa

Der Weg ist bereit für die kommerziellen Expeditionen auf der nepalesischen Südseite des Mount  Everest. Die „Icefall Doctors“ melden Vollzug. Das Team aus acht auf ihre Aufgabe spezialisierten Sherpas hat die Route durch den gefährlichen Khumbu-Eisbruch bis hinauf nach Lager 2 auf rund 6400 Metern mit Fixseilen und Leitern gesichert. Die Gipfelanwärter können also kommen. Gewissermaßen en passant, nämlich bei der Arbeit, werden wohl einige Bergsteiger aus Nepal ihre Bestmarken noch einmal steigern. Kami Rita „Topke“ Sherpa wird mit einer Expedition des nepalesischen Veranstalter Seven Summit Treks unterwegs sein und – wenn alles nach Plan läuft – zum 23. Mal den höchsten Punkt der Erde auf 8850 Metern erreichen.

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Alle 8000er in sieben Monaten? Die Zeit läuft

Nirmal Purja an der Annapurna

Wie möglich ist das Unmögliche? „Project possible“ hat Nirmal, genannt „Nims“ Purja sein Vorhaben getauft. In nur sieben Monaten will der 36-Jährige alle 14 Achttausender besteigen. Das klingt abgefahren, wenn nicht gar verrückt. Bis Anfang Juni will der Nepalese sechs in seinem Heimatland gelegene Achttausender besteigen: Annapurna, Dhaulagiri, Mount Everest, Lhotse, Makalu und Kangchendzönga. Im Sommer sollen dann die fünf pakistanischen Achttausender folgen: Nanga Parbat, K 2, Broad Peak, Gasherbrum I und II. Und im Herbst will er seine Sammlung mit dem Manaslu, der Shishapangma und dem Cho Oyu abschließen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass alles im Leben möglich ist, alleine mit Entschlossenheit und einer positiven Einstellung“, sagt Nims.

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