K2: „Steine flogen in alle Richtungen“

K2
K2 (im Jahr 2004)

„Ich bin dankbar, dass ich am Leben und unverletzt bin“, schreibt die türkische Bergsteigerin Gülnur Tumbat heute auf Instagram. Die Professorin für Marketing, Jahrgang 1975, lebt und arbeitet in San Francisco. Am Montag hatte sie – mit Flaschensauerstoff – als eine von rund 40 Bergsteigerinnen und Bergsteigern aus kommerziellen Expeditionsteams den Gipfel des K2 erreicht, des zweithöchsten Bergs der Erde. Gülnur war die erste türkische Frau auf dem 8611 Meter hohen Gipfel im Karakorum in Pakistan.

Da ahnte sie wahrscheinlich noch nicht, wie gefährlich die letzte Phase ihres Abstiegs verlaufen würde: von Lager 1 auf rund 6000 Metern hinunter ins vorgeschobene Basislager (Advanced Base Camp – ABC) auf rund 5300 Metern. In dieser Passage starb am Dienstag – wie berichtet – eine chinesische Bergsteiger im Steinschlag. Auch ein Retter, der versucht habe, die Leiche der Chinesin zu bergen, sei getroffen worden, berichtet Gülnur.

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Chinesische Bergsteigerin stirbt durch Steinschlag am K2

K2
Der 8611 Meter hohe K2 im Karakorum (im Sommer 2004)

Am Montag hatte der Expeditionsveranstalter Imagine Nepal noch stolz verkündet, dass sein komplettes Team mit 15 Mitgliedern den Gipfel des K2, des zweithöchsten Bergs der Erde, erreicht habe. Nun überschattet ein Todesfall den Erfolg.

Nach übereinstimmenden Berichten aus Pakistan wurde eine chinesische Bergsteigerin des Teams am gestrigen Dienstag von Steinschlag getroffen und starb. Das Unglück habe sich zwischen Lager 1 (auf rund 6000 Metern) und dem vorgeschobenen Basislager (5300 Meter) ereignet, hieß es.

Am Montag hatten rund 40 Bergsteigerinnen und Bergsteiger aus mehreren Teams auf dem Gipfel des K2 auf 8611 Metern gestanden.

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Trauer um die deutsche Bergsteigerin Laura Dahlmeier

Laura Dahlmeier beim Felsklettern
Laura Dahlmeier (1993-2025)

Es immer schwer, einer so endgültigen Wahrheit wie dem Tod eines Menschen ins Gesicht zu blicken. Aber es hilft nicht, davor die Augen zu verschließen. Nach menschlichem Ermessen kann die deutsche Bergsteigerin Laura Dahlmeier das Bergunglück am Montag am 6096 Meter hohen Laila Peak im Karakorum nicht überlebt haben.

Zwei Tage später wurde die 31-Jährige für tot erklärt und die Rettungsaktion an dem extrem steilen und gefährlichen Berg abgebrochen.

„Die Bergung des Leichnams ist für die Rettungskräfte unter den aktuell vorherrschenden schwierigen Bedingungen mit Steinschlag und einem Wetterumschwung am Laila Peak mit einem zu hohen Risiko verbunden und nicht realisierbar“, teilte das Management Laura Dahlmeiers mit. Inzwischen wurden auch weitere Einzelheiten des Unglücks bekannt.

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Bergunfall am Laila Peak in Pakistan: Große Sorge um Ex-Biathlon-Star Laura Dahlmeier

Laura Dahlmeier (beim Klettern im Wilden Kaiser in Österreich)
Laura Dahlmeier (beim Klettern im Wilden Kaiser in Österreich)

Laura Dahlmeier, einer der weltbesten Biathletinnen des letzten Jahrzehnts, ist am 6069 Meter hohen Laila Peak im Karakorum in Pakistan schwer verunglückt. „Laura Dahlmeier war am 28. Juli mit ihrer Seilpartnerin im alpinen Stil unterwegs, als sie von Steinschlag erfasst wurde. Der Unfall geschah gegen Mittag Ortszeit auf rund 5700 Metern“, teilte das Management der 31-jährigen Bergsteigerin mit. Laura sei „mindestens schwerst verletzt“.

„Die Seilpartnerin setzte sofort einen Notruf ab, der Rettungseinsatz wurde umgehend eingeleitet.“ Aufgrund der „Abgeschiedenheit des Gebiets“ sei erst am Dienstagmorgen ein Rettungshubschrauber über der Unglücksstelle gewesen.

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Extreme Steinschlaggefahr: Hütten am Mont Blanc geschlossen

Goûter-Hütte am Mont Blanc
Goûter-Hütte am Mont Blanc

Jean-Marc Peillex hat die Nase voll. „Ich resigniere“, schreibt der Bürgermeister der Gemeinde Saint-Gervais und verkündet, dass von heute an die Schutzhütten Tête Rousse (3167 Meter) und Goûter (3835 Meter) an der Normalroute auf den 4809 Meter hohen Mont Blanc bis auf Weiteres geschlossen bleiben. „Wie traurig, dass wir von einigen gesetzlosen Draufgängern gezwungen werden, eine Entscheidung treffen zu müssen, die eigentlich nicht sein müsste.“ Wiederholt hatten die Behörden zuvor appelliert, wegen der aktuell immensen Steinschlaggefahr in Folge der Sommerhitze darauf zu verzichten, den Mont Blanc zu besteigen. Die Bergführer der Region führen derzeit keine Kunden mehr auf den höchsten Berg der Alpen. Dennoch, so Peillex hätten am gestrigen Abend „79 Bergsteiger, überwiegend aus osteuropäischen Ländern, russisches Roulette gespielt“ und seien in die Goûter-Hütte eingedrungen.

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