Berg, Barmasse und Bielecki – neue Route am Fast-Siebentausender Numbur in Nepal

Hervé Barmasse, Felix Berg und Adam Bieleki (v.r.n.l.) am Gipfel des Numbur
Hervé Barmasse, Felix Berg und Adam Bieleki (v.r.n.l.) am Gipfel des Numbur

Und wieder großes Bergsteiger-Kino in den Bergen des Himalaya in Nepal: durch „die drei B“.

Felix Berg aus Deutschland, Hervé Barmasse aus Italien und Adam Bielecki aus Polen eröffneten eine neue Route durch die rund 1000 Meter hohe Südwand des selten bestiegenen, 6958 Meter hohen Numbur im Rolwaling-Tal, unweit des Mount Everest – und das im Alpinstil: ohne Flaschensauerstoff, ohne Fixseile, ohne feste Hochlager und ohne Sherpa-Unterstützung.

„Für mich persönlich war es schön, mal wieder etwas Alpines klettern zu können, nachdem ich in letzter Zeit doch häufig damit beschäftigt war, (kommerzielle) Touren zu führen und zu leiten“, sagt mir Felix Berg, Geschäftsführer des Expeditionsanbieters SummitClimb. „Ich muss sagen, es ist eine meiner Highlight-Touren in Nepal.“

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Felix Berg über die Annapurna-Nordwestwand: „Eine Abenteuer-Expedition“ 

Felix Berg

Die ersten Achttausender-Gipfelerfolge der Frühjahrssaison werden in diesem Jahr an der 8091 Meter hohen Annapurna I im Westen Nepals erwartet. Das Sherpa-Team, das für die kommerziellen Teams die Fixseile legt, hat die Normalroute bereits fast bis hinauf nach Lager 3 auf rund 6400 Metern gesichert. „Wir warten auf das Wetterfenster für den Gipfel“, verkündete gestern Nirmal Purja, Chef des Veranstalters Elite Exped.

Wahrscheinlich werden die meisten Teams die Annapurna bereits wieder verlassen haben, wenn Felix Berg mit seinen polnischen Teamgefährten Adam Bielecki und Mariusz Hatala im Basislager eintreffen. „Die meisten wollen ja anschließend noch weiter zum Everest, Lhotse, Kangchendzönga oder sonst wohin“, sagt mir Felix. „Es ist ja zur Mode geworden, in kurzer Zeit mit allen Mitteln so viele Achttausender wie möglich zu bezwingen.“

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Elfter Todesfall am Everest, keine neuen 8000er-Routen

Diesmal wenig los am Everest-Gipfelgrat

Die Everest-Saison neigt sich dem Ende zu. Die meisten Teams auf der nepalesischen Süd- und der tibetischen Nordseite haben bereits ihre Zelte abgebrochen und die Heimreise angetreten. Gestern erreichte noch eine 14-köpfige Gruppe des US-Veranstalters „Climbing the Seven Summits“ den höchsten Punkt auf 8850 Metern, „ohne Menschenmengen“ und bei guten Kletterbedingungen, wie der Veranstalter auf seiner Homepage verkündete. Das Warten hatte sich gelohnt. Dann jedoch musste auch dieser Veranstalter eine traurige Nachricht weitergeben. Ein 62 Jahre alter US-Amerikaner starb nach dem Abstieg vom Gipfel in seinem Zelt am Südsattel. Es war bereits der elfte Todesfall der Saison am Everest, der 21. an allen Achttausendern. Die Zahl der Everest-Gipfelerfolge dürfte in diesem Jahr erneut weit über 700 liegen. 2018 waren 802 Besteigungen registriert worden.

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Gipfelversuche am Wochenende

Der 8516 Meter hohe Lhotse

Es riecht nach Gipfelerfolgen an den Achttausendern. Egal, ob am Mount Everest, Lhotse, Dhaulagiri, Makalu, Kangchendzönga oder auch Cho Oyu und Shishapangma – überall wird von Sonntag an im Gipfelbereich über 8000 Metern ein drei- bis viertägiges Wetterfenster mit niedrigen Windgeschwindigkeiten erwartet – allerdings soll es Schneeschauern geben. Mingma Gyalje Sherpa, Chef  des nepalesischen Veranstalters „Imagine“, kündigte heute an, dass sein Lhotse-Team am Freitag das Basislager zu einem Gipfelversuch verlassen werde.

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Neue Routen an Annapurna, Dhaulagiri und Everest?

Annapurna-Nordwestwand

Expeditionsgepäck stapelt sich in diesen Tagen am Flughafen der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Aus aller Welt treffen Bergsteiger in dem Himalayastaat ein, um sich in diesem Frühjahr am Everest oder einem anderen der hohen Berge Nepals zu versuchen. Das Tourismusministerium rechnet nach eigenen Angaben mit einer noch höheren Zahl an Bergsteigern als im vergangenen Jahr. 2018 hatte die Regierung im Frühjahr 768 Besteigungsgenehmigungen für ausländische Bergsteiger ausgestellt und dafür 412 Millionen Rupien (umgerechnet mehr als drei Millionen Euro) an Permit-Gebühren kassiert. Den Großteil  der Gipfelanwärter machen einmal mehr die Kunden der kommerziellen Expeditionen aus, die sich auf den Normalrouten tummeln werden. Doch es gibt auch Bergsteiger, die an den Achttausendern abseits der ausgetretenen Pfade Neuland betreten wollen – wie der 38 Jahre alte Deutsche Felix Berg und der 35 Jahre alte Pole Adam Bielecki an der Annapurna.

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