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Lawinenunglück am Broad Peak: Nirmal Purja und weitere Opfer für tot erklärt

Nirmal Purja
Nirmal Purja (1983-2026)

Nun ist es traurige Gewissheit. Auch Nirmal Purja, einer der bekanntesten Bergsteiger der Welt, ist bei dem Lawinenunglück am Broad Peak in Pakistan ums Leben gekommen. „Mit tiefer Trauer und unermesslichem Kummer müssen wir heute bestätigen, dass Nirmal „Nimsdai“ Purja bei der Lawine am Broad Peak auf tragische Weise ums Leben gekommen ist“, teilte Purjas Unternehmen Elite Exped via Social Media mit.

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R.I.P.

„Uns wurde zudem bestätigt, dass auch andere Mitglieder der Expedition leider nicht überlebt haben. Heute trauern wir nicht nur um Nims, sondern um alle Menschen, die bei dieser Tragödie ihr Leben verloren haben, darunter auch seine vertrauten Kletterpartner und Bergführer Pur Bahadur Gurung (Yukta) und Nima Sherpa.“

Yuktas Tod hatte bereits gestern der Alpine Club of Pakistan offiziell bekannt gegeben worden. Ebenfalls identifiziert worden war die Leiche der omanischen Bergsteigerin Nadhira Al Harthy. Beide Körper sowie ein Körperteil eines weiteren Opfers – es wurde später der US-Amerikanerin Mallory Geis zugeordnet – waren am Fuß des Broad Peak gefunden worden.

Opfer sollen nach Möglichkeit geborgen werden

Mingma Gyalje Sherpa bestätigte heute nicht nur den Tod Purjas, sondern auch den Kili genannt „Kilu“ Pemba Sherpas sowie des Chinesen Wang Zhong. Kilu hatte für Mingmas Unternehmen Imagine Nepal als Bergführer gearbeitet, Wang war ein langjähriger Kunde gewesen.

Kili Pemba Sherpa (1980-2026)
Kili Pemba Sherpa (1980-2026)

„Meine geliebten Brüder Kilu, Wang und Nims, wir werden euch nach Hause bringen, damit ihr bei euren Familien seid …“, postete Mingma auf Instagram. Er gehörte – ebenso wie Pakistans Top-Bergsteiger Sirbaz Khan – zu dem Bergungsteam, das heute in die Unglückszone am Broad Peak aufstieg. Auch zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Gestern hatte Mingmas Team mit einer Drohne mehrere Körper von Vermissten lokalisiert. Am benachbarten K2, dem zweithöchsten Berg der Erde, brachen zahlreiche Teams ihre Gipfelversuche ab – teils aus Respekt vor den Lawinenopfern am Broad Peak, teils um sich an der Bergung zu beteiligen.

Die Familie eines Vermissten bat darum, den Bergsteiger nicht für tot zu erklären, ehe die Rettungsaktion nicht abgeschlossen sei.

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