Es ist ein Medienspektakel – keine Frage. Wenn US-Topkletterer Alex Honnold in der Nacht von Freitag auf Samstag deutscher Zeit in Taiwan free solo, sprich im Alleingang und ohne jede Sicherung, den 509 Meter hohen Wolkenkratzer Taipei 101 hinaufklettert und Netflix das Ganze live streamt, wird Alexander Huber jedoch wahrscheinlich tief und fest schlafen.
„Die Besteigung des Taipei 101 wird dem Klettern keine neuen Erkenntnisse liefern, so gesehen ist die Aktion für uns als Kletterer nicht relevant“, schreibt mir der jüngere der beiden Huberbuam. „Aber natürlich wird es über Netflix eine sehr große Reichweite bekommen, und es steht Alex selbstverständlich zu, das zu machen.“
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