Mount Everest: Zwei Todesfälle, zahlreiche weitere Besteigungen

Mount Everest (Bildmitte, gesehen vom Gokyo Ri)
Mount Everest (Bildmitte, gesehen vom Gokyo Ri)

Gestern schrieb ich noch, dass es wie durch ein Wunder noch keine Todesfälle während des gegenwärtigen Ansturms auf den Gipfel des Mount Everest gegeben habe. Jetzt meldet das nepalesische Internetportal The Tourism Times, dass mindestens zwei indische Bergsteiger beim Abstieg ums Leben gekommen seien – offenbar höhenkrank.

Beide hätten den höchsten Punkt der Erde auf 8849 Metern am gestrigen Donnerstag erreicht, hieß es. Einer der beiden sei an der Stelle des früheren Hillary Steps, rund 100 Meter unterhalb des Gipfels, gestorben, der andere in Lager 2 auf 6400 Metern. Es waren die Todesfälle Nummer vier und fünf in der diesjährigen Frühjahrssaison am Mount Everest.

31. Everest-Gipfelerfolg für Pa Dawa Sherpa, 20. für Kenton Cool

Pasang Dawa Sherpa
Pa Dawa Sherpa (2025)

Auch heute werden wieder vom Everest und auch vom benachbarten Lhotse zahlreiche erfolgreiche Besteigungen gemeldet. So berichtet der österreichische Veranstalter Furtenbach Adventure, dass 42 Teammitglieder auf dem Gipfel des Everest gestanden hätten. Unter ihnen war auch der Brite Kenton Cool. Für den 52-Jährigen war es der 20. Gipfelerfolg. Kein anderer Bergsteiger, der nicht aus Nepal kommt, stand häufiger auf dem „Dach der Welt“.

Pasang Dawa Sherpa, bekannter als Pa Dawa Sherpa, erreichte heute bereits zum zweiten Mal in dieser Saison den Gipfel des Everest. Für den 49 Jahre alten Sherpa aus dem Dorf Pangboche im Khumbu-Gebiet, der für den Veranstalter TAG Nepal arbeitet, war es der 31. Everest-Gipfelerfolg seiner Karriere. Nur Kami Rita Sherpa war einmal häufiger oben als Pa Dawa.

Furdiki Sherpa an einem Tag auf den Lhotse

Die nepalesische Bergsteigerin Furdiki Sherpa stieg am selben Tag vom Basislager auf etwa 5300 Metern bis auf den 8516 Meter hohen Gipfel des Lhotse und machte sich sofort wieder auf den Abstieg. Ihr Ziel ist es, innerhalb von 24 Stunden wieder zurück im Basislager zu sein.

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