Felix Berg: „Sehr spezielle Saison“ am Mount Everest

Felix Berg (r.) und Renji Sherpa (l.) auf dem Gipfel des Mount Everest

„Es erinnerte an einen Apokalypse-Film“, beschreibt Felix Berg den Augenblick, als er am 29. Mai mit seinem Kunden Robert Westreicher per Hubschrauber im Everest-Basislager landete. „Die ganze Zeit über sind permanent mindestens drei Helikopter gelandet und dann wieder gestartet. Es war schon speziell: Wir sind zu zweit rein, während gefühlte Hundertschaften aufbrachen, um nicht zu sagen flüchteten.“ Der deutsche Expeditionsleiter vom Veranstalter Summit Climb kam erst zum Mount Everest, als diese Frühjahrssaison, die unter dem Schatten des Corona-Ausbruchs lag, eigentlich schon so gut wie vorbei war.

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Gescheiterter Gipfelversuch am Makalu, neue Route am Baruntse

Makalu

Der fünfthöchste Berg der Erde zeigte seine Zähne. Eigentlich wollte Felix Berg mit seinem Team am Montag den 8485 Meter hohen Gipfel des Makalu in Nepal erreichen – ohne Flaschensauerstoff. Am Sonntagabend brachen der deutsche Expeditionsleiter des Veranstalters Summit Climb, zwei Kunden aus Deutschland, einer aus Österreich sowie zwei Sherpas von ihrem Lager 3 nahe dem Makalu La auf, einem Sattel auf 7450 Meter Höhe – „bei gutem Wetter“, wie Felix schreibt. „Leider wurde nach zwei Stunden das Wetter deutlich schlechter, und auf 7600 Metern kehrten wir um.“

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Felix Berg und Co.: Zwei Erstbesteigungen in drei Tagen

Es läuft für das Team des Expeditionsanbieters Summit Climb im entlegenen Shimshal-Tal im Norden Pakistans. Innerhalb von drei Tagen gelang Expeditionsleiter Felix Berg, dem bekannten pakistanischen Bergsteiger Mirza Ali Baig und ihren deutschen Kunden die zweite Erstbesteigung. „Dieser zweite von unserem Team erschlossene Berg ist 6105 Meter hoch“, ließ Summit Climb am gestrigen Samstag via Instagram wissen. „Die heutige Gipfelaktion war länger und technisch anspruchsvoller.“ Am Mittwoch hatte das fünfköpfige Summit-Climb-Team bereits einen noch namenlosen 5770 Meter hohen Berg bestiegen.

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Felix Berg und Co.: Erste ausländische Karakorum-Expedition in Corona-Zeiten

Felix Berg im Hunza-Tal im Norden Pakistans
Felix Berg im Hunza-Tal im Norden Pakistans

„Ich habe ein weniger mulmiges Gefühl, als wenn ich eine Sieben-Tage-Hüttentour in den Alpen buchen würde, bei der ich weiß, dass ich an jedem Tag wieder anderen Leuten begegne“, sagt mir Felix Berg, den ich telefonisch in der Kleinstadt Karimabad erreiche, im Hunzatal im Norden Pakistans.  Der 39 Jahre alte deutsche Profibergsteiger leitet für den Veranstalter Summit Climb das erste ausländische Expeditionsteam, das sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie auf den Weg nach Pakistan gemacht hat. Die Regierungen der Europäischen Union warnen weiterhin „vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Pakistan“. Berg hält dies für überzogen und verweist darauf, dass Pakistan im Nicht-EU-Land Schweiz nicht mehr auf der Liste der Staaten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko stehe.

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Nepal verschiebt Wiederzulassung von Flügen

Flughafen in Kathmandu

Die Bergsteiger-Herbstsaison in Nepal kann – wenn überhaupt – erst später beginnen. Nach übereinstimmenden Berichten nepalesischer Medien verschob die Regierung in Kathmandu die Wiederzulassung von Flügen nach und innerhalb Nepals auf frühestens 1. September. Grund sei die steigende Zahl von Infektionen mit dem Coronavirus, hieß es. Bislang (Stand: 11. August) wurden in dem Himalaya-Staat mehr als 23.000 Fälle registriert, 83 Menschen starben an COVID-19. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.

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Elfter Todesfall am Everest, keine neuen 8000er-Routen

Diesmal wenig los am Everest-Gipfelgrat

Die Everest-Saison neigt sich dem Ende zu. Die meisten Teams auf der nepalesischen Süd- und der tibetischen Nordseite haben bereits ihre Zelte abgebrochen und die Heimreise angetreten. Gestern erreichte noch eine 14-köpfige Gruppe des US-Veranstalters „Climbing the Seven Summits“ den höchsten Punkt auf 8850 Metern, „ohne Menschenmengen“ und bei guten Kletterbedingungen, wie der Veranstalter auf seiner Homepage verkündete. Das Warten hatte sich gelohnt. Dann jedoch musste auch dieser Veranstalter eine traurige Nachricht weitergeben. Ein 62 Jahre alter US-Amerikaner starb nach dem Abstieg vom Gipfel in seinem Zelt am Südsattel. Es war bereits der elfte Todesfall der Saison am Everest, der 21. an allen Achttausendern. Die Zahl der Everest-Gipfelerfolge dürfte in diesem Jahr erneut weit über 700 liegen. 2018 waren 802 Besteigungen registriert worden.

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Gipfelversuche am Wochenende

Der 8516 Meter hohe Lhotse

Es riecht nach Gipfelerfolgen an den Achttausendern. Egal, ob am Mount Everest, Lhotse, Dhaulagiri, Makalu, Kangchendzönga oder auch Cho Oyu und Shishapangma – überall wird von Sonntag an im Gipfelbereich über 8000 Metern ein drei- bis viertägiges Wetterfenster mit niedrigen Windgeschwindigkeiten erwartet – allerdings soll es Schneeschauern geben. Mingma Gyalje Sherpa, Chef  des nepalesischen Veranstalters „Imagine“, kündigte heute an, dass sein Lhotse-Team am Freitag das Basislager zu einem Gipfelversuch verlassen werde.

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Neue Routen an Annapurna, Dhaulagiri und Everest?

Annapurna-Nordwestwand

Expeditionsgepäck stapelt sich in diesen Tagen am Flughafen der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Aus aller Welt treffen Bergsteiger in dem Himalayastaat ein, um sich in diesem Frühjahr am Everest oder einem anderen der hohen Berge Nepals zu versuchen. Das Tourismusministerium rechnet nach eigenen Angaben mit einer noch höheren Zahl an Bergsteigern als im vergangenen Jahr. 2018 hatte die Regierung im Frühjahr 768 Besteigungsgenehmigungen für ausländische Bergsteiger ausgestellt und dafür 412 Millionen Rupien (umgerechnet mehr als drei Millionen Euro) an Permit-Gebühren kassiert. Den Großteil  der Gipfelanwärter machen einmal mehr die Kunden der kommerziellen Expeditionen aus, die sich auf den Normalrouten tummeln werden. Doch es gibt auch Bergsteiger, die an den Achttausendern abseits der ausgetretenen Pfade Neuland betreten wollen – wie der 38 Jahre alte Deutsche Felix Berg und der 35 Jahre alte Pole Adam Bielecki an der Annapurna.

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