K2-Winterexpeditionen: Los geht’s!

Mingma Gyalje Sherpa und sein K2-Team
Mingma Gyalje Sherpa (2.v.r.) und Co. vor dem Abflug in Kathmandu

Wer zuerst zum K2 kommt, mahlt zuerst? Das erste Team, das sich in diesem Winter an der Besteigung des zweithöchsten Bergs der Erde versuchen wird, hat bereits seine Zelte im Basislager aufgeschlagen, das zweite ist auf dem Weg. Nachdem das Bergsteiger-Trio um den Isländer John Snorri Sigurjonsson zu Füßen des K2 eingetroffen ist, ist ein anderes Trio von Nepal aus nach Pakistan aufgebrochen: Mingma Gyalje Sherpa, Dawa Tenzing Sherpa und Kili Pemba Sherpa. Auch die drei Sherpas haben sich vorgenommen, die erste Winterbesteigung des K2 zu schaffen. Wenn das Wetter mitspielt, haben die beiden kleinen Teams möglicherweise einen kleinen Zeitvorteil. Die größte Gruppe am Berg – unter dem Ticket des Expeditionsveranstalters Seven Summit Treks – wird erst in zwei Wochen in Pakistan erwartet.

Eiskalt

John Snorri und Team im K2-Basislager
John Snorri (r.) und Team im K2-Basislager

„Das Wetter ist windig und eiskalt, minus 20 Grad Celsius“, schrieb John Snorri gestern aus dem K2-Basislager. „Alle fühlen sich soweit okay, aber nach zwei Tagen wird bei uns die Akklimatisierung einsetzen.“ John Snorri wird vom erfolgreichsten pakistanischen Höhenbergsteiger, Muhammad Ali Sadpara, und dessen Sohn Sajid begleitet. Alle drei haben den K2 bereits im Sommer bestiegen – und werden wohl Flaschensauerstoff nutzen. Mingma Gyalje Sherpa hat angekündigt, auf eine Atemmaske verzichten zu wollen. Wie es seine beiden Teamkollegen halten werden, ist offen.